Was Finnland hat, aber die Japaner nicht, ist ein Superstar von NBA-Format wie Lauri Markannen, der gegen die Kapverdier 34 Punkte erzielen konnte.
Die Underdogs können in der Regel aber selbst gegen solche Großkaliber recht gut verteidigen! Denn zuvor gelang es ihnen bei der 92:77-Niederlage gegen Slowenien den Spieler des Turniers, Luka Doncic, auf einen Punkteschaden von 19 Zählern zu beschränken.
Ferner muss einfach hinzugefügt werden, dass die Finnen sich ihre mit Abstand beste Leistung des Turniers scheinbar für das Spiel gegen Insulaner aufgehoben haben. Hätten sie doch nur so gegen Deutschland gespielt.
14 von 36 verwandelte Dreier, 33 Assists, 10 Rebounds mehr als der Gegner und eine tolle Field-Goal-Percentage von über 50 % zeugen nämlich vom bislang besten (aber späten) Auftritt der Skandinavier bei diesem Turnier.
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Japan hat kader-technisch keinen Spieler, der so herausragt wie Doncic bei den Slowenen oder Markannen bei den Finnen. Allein dieser Aspekt wird die Kapverdier aufatmen lassen.
Doch darüber hinaus spielen die Asiaten kein gutes Basketball und gewannen ihr erstes Spiel der Klassifizierungsrunde nur, weil Außenseiter Venezuela sie in allen relevanten Aspekten des Basketballsports unterbot.
Wer nämlich denkt, dass die FG% von 41.4 des Gastgebers schon schlecht war, der sollte wissen, dass die Venezolaner trotz klarem Reboundübergewicht (+9) sich satte 19 Ballverluste (Turnovers) leisteten.
Damit bringt man selbst ein durchschnittliches Team wie Japan wieder zurück ins Spiel.