Deutschland wird sich schonen – so viel steht fest. Doch gerade diesen Punkt scheinen die Buchmacher nicht ausreichend in ihren Wettquoten eingepreist zu haben.
Der bereits angesprochen Moritz Wagner wird unter Garantie pausieren – selbst wenn er inzwischen wieder fit sein sollte. Es besteht nämlich kein Grund, einen Rückfall zu riskieren, wenn der Gruppensieg bereits feststeht.
Sein Mitspieler Isaac Bonga musste zudem im zweiten Viertel gegen Australien wegen einer Schulterverletzung behandelt werden. Zwar kehrte dieser in Hälfte zwei zurück, doch auch hier besteht die Möglichkeit auf Schonung.
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Hinzu kommt, dass Finnland zwar ausgeschieden ist, aber von der Qualität her ein deutlich anspruchsvollerer Gegner als Japan sein sollte – selbst wenn man den Asiaten am Sonntag im direkten Vergleich unterlag.
Lauri Markkanen von den Utah Jazz ist mit seinen 2,13 Meter Körperlänge in meinen Augen einen der bisher besten Spieler des Turniers gewesen und auch der Rest des finnischen Aufgebots ist alles andere als talentfrei.
Hinzu kommen die beiden WM-Quali-Spiele zwischen beiden Nationen, die respektive nur neun und sechs Monate alt sind.
In beiden Fällen gelang es Deutschland, sich mit jeweils 94:80 und 87:81 nicht ganz so souverän durchzusetzen, weshalb ich auch diesmal nicht an den von den Buchmachern angedeuteten “Klassenunterschied” glaube.
Unter dem Strich greife ich deshalb zur Bwin App, um die Finnen mit einem Vorsprung von 13.5 Punkten auszustatten, die mir dabei helfen sollten, mir mittels dieser Handicapwette eine Quote von aktuell 1.55 einzuverleiben.