Am Mittwochabend beim Testspiel gegen Deutschland stellte Nationaltrainer Kaspar Hjulmand Yussuf Poulsen ins Sturmzentrum. Doch der Leipziger fühlte sich hier nicht wohl.
Poulsen fiel eher durch Fehlpässe, unglückliche Aktionen und Harmlosigkeit auf. Auch im zweiten Durchgang konnte Kasper Dolberg (OGC Nizza) die deutsche Abwehr nicht wirklich vor Probleme stellen.
Diese Versuche des Coaches zeigen die große Baustelle der dänischen Nationalmannschaft auf: Im Zentrum fehlt ein echter Goalgetter. Gefahr entwickelten die Skandinavier erst, als Poulsen auf seine Stammposition auf der rechten Offensivseite rückte.
Dort blühte der Mann vom deutschen Vize-Meister auf, trat deutlich selbstbewusster auf und erzielte auch das Ausgleichstor. Dass dieses Tor am Ende zum Remis reichte, hatten die Dänen vor allem der deutschen Chancenverwertung zu verdanken.
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Die Defensive, eigentlich das Prunkstück der Rot-Weißen, ließ gegen die DFB-Elf sieben Chancen zu. Mehr als ein Tor mussten Keeper Kasper Schmeichel aber doch nicht einstecken.
Will „Danish Dynamite“ bei der Europameisterschaft 2021 recht weit kommen, muss man sich in der Gruppe B mit Belgien, Russland und Finnland aber noch deutlich steigern.
Im Spiel nach vorn ist die Mannschaft auch sehr von der Form von Christian Eriksen abhängig. Hat der Mann von Inter Mailand keinen guten Tag oder wird vom Gegner aus dem Spiel genommen, geht noch sehr viel weniger.
Im zweiten und letzten Test vor der EM-Endrunde gegen Bosnien darf wohl Jonas Wind (FC Kopenhagen) im Sturm ran. Der 22-jährige zeigte in der heimischen Liga gute Ansätze. Fraglich aber, ob das auch für eine Europameisterschaft reicht?