Nach der erfolgreichsten Saison der Klubgeschichte will der serbische Rekordmeister Roter Stern Belgrad in diesem Jahr auch international wieder für Furore sorgen.
Im Hinspiel gegen Kairat Almaty war dies den Männern von Coach Dejan Stankovic in der Vorwoche jedoch noch nicht gelungen. Vor allem der erste Durchgang war erschreckend schwach.
Hier wirkten die Gäste müde und seltsam unorganisiert. Erst in der zweiten Halbzeit kam Belgrad besser ins Spiel, musste aber die Hilfe des Gegners mit einem Eigentor in Anspruch nehmen – der einzige Treffer des Tages auf Seiten von „Crvena Zvezda“.
In der Defensive war Roter Stern vor allem bei ruhenden Bällen anfällig und kassierte beide Gegentreffer nach Standardsituationen. Auch in der Liga konnten die Serben noch nicht an die Vorsaison anknüpfen.
Champions League Quoten
Auf ein 0:0 daheim gegen Vojvodina folgte am zweiten Spieltag ein knappes 1:0 gegen Mladost Lucani. In der vergangenen Spielzeit hatte „Zvezda“ durch offensives und aggressives Spiel die Liga nach Belieben dominiert, was auch das Torverhältnis von 114:20 beweist.
Neben der vierten Meisterschaft in Serie schaffte Belgrad auch das erste Double seit 14 Jahren. Coach Dejan Stanković bittet nun um Geduld. Seine Mannschaft werde sich von Spiel zu Spiel steigern.
Man wisse fürs Rückspiel wie Kairat agiere und könne sich mittlerweile besser darauf einstellen. Der Druck auf den Trainer wächst aber langsam. Ein Scheitern gegen die Kasachen wäre ein großer Rückschlag.
Viele Fans und Experten vermissen jetzt schon Assistent-Coach Milos Milojević, der im Sommer als Cheftrainer zu Hammarby IF wechselte. Die Hausherren müssen im Rückspiel zudem ohne Milan Gajić auskommen.