Wer wird Bester WM 2026 Spieler? Die 4 Kandidaten mit Wettquoten & Vorhersage
Aktualisiert am 29.05.2026 - 15:08 Uhr
Bild: Wer wird Bester Spieler der WM 2026? Auch Lionel Messi hat wieder sehr gute Chancen (© Alamy Live News)
Bei der WM 2026 wird das Scheinwerferlicht gnadenlos auf den genialsten Unterschiedsspielern liegen. Wer verzaubert die Massen in Nordamerika mit purer Magie? Und welcher Star geht im neuen 48-Team-Dschungel völlig unter?
Ein Blick in die Historie zeigt ein klares Muster: Zwar gewinnt die Defensive Meisterschaften, doch den Goldenen Ball für den besten Spieler der WM 2026 schnappen sich fast ausnahmslos die Künstler der Offensive.
Ob Maradonas Geniestreiche, Ronaldos Dynamik oder Messis Eleganz – wer Tore kreiert, sticht der FIFA-Jury sofort ins Auge. Ein fleißiger Sechser hat hier traditionell das Nachsehen.
Wettquoten: Wer wird bester WM 2026 Spieler?
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8.00
Harry Kane
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9.00
Lamine Yamal
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Interwetten besuchen | |
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11.00
Lionel Messi
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11.00
Kylian Mbappe
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Interwetten besuchen |
*WM 2026 Quoten Stand vom 29.05.2026 09⁚32 Uhr. Angaben ohne Gewähr. 18+ | AGB beachten. Hinweis⁚ Aus rechtlichen Gründen sind Bester Spieler bei der WM Wettquoten in Deutschland nicht verfügbar. In Österreich sind diese WM Wetten uneingeschränkt erlaubt.
Doch individuelle Klasse verpufft ohne den mannschaftlichen Erfolg. Wer nach dem Achtelfinale bereits am Strand liegt, wird trotz Zaubertricks nicht gewählt. Und so richtet sich der Fokus automatisch auf die Offensiv-Motoren von England, Spanien, Frankreich und Argentinien.
Denn nur wer sein Team tief in die K.-o.-Phase peitscht, wird am 19. Juli zum offiziell besten Spieler des Turniers gekrönt.
Wer wird bester WM Spieler 2026: Die Top-Favoriten für 2026
Das Rennen um die wichtigste Individual-Trophäe des Weltfußballs präsentiert sich in diesem Sommer extrem offen.
Die internationalen Wettanbieter listen mit Harry Kane, Lamine Yamal, Kylian Mbappé und Lionel Messi vier Akteure, die quotentechnisch quasi Stoßstange an Stoßstange in die Mammut-WM starten.
Unter den potenziellen Titelträgern sticht der argentinische Superstar historisch heraus. Als einziger Profi überhaupt sicherte sich der Altmeister die Auszeichnung bereits doppelt (2014 sowie 2022) – der amtierende Weltmeister bringt folglich die größte Erfahrung für diesen Druck mit.
Sollte die Albiceleste im vergrößerten Turniermodus jedoch frühzeitig Federn lassen, schlägt sofort die Stunde der hungrigen Konkurrenz aus Europa. Jedes Vorrunden-Debakel eines Favoriten wirft das gesamte Vorhersage-Modell der Experten direkt über den Haufen.
Harry Kane ist der Liebling der Buchmacher
Nach einer absoluten Fabel-Saison beim FC Bayern München, in der er mit überragenden 61 Pflichtspieltreffern seine Extraklasse eindrucksvoll untermauert hat, reist der englische Kapitän in absoluter Spitzenform zum Turnier nach Nordamerika.
Im taktischen System der Three Lions ist er wie bei den Bayern der unbestrittene Dreh- und Angelpunkt der gesamten Offensive. Kein Wunder, dass ihn Interwetten mit einer 8,00 als den Top-Favorit auf den Golden Boot handelt.
Nahezu jeder gefährliche Angriff läuft zwangsläufig über ihn, da er die Bälle im Zentrum perfekt festmacht, kluge Assists verteilt oder die Spielzüge selbst eiskalt im gegnerischen Gehäuse vollstreckt.
Das Team füttert ihn ununterbrochen mit Pässen, sodass er bei fast jeder entscheidenden Aktion seine Füße im Spiel hat.
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Trotz dieser beeindruckenden Daten droht Kane in der Vorrunde ein statistischer Dämpfer, der seine MVP-Chancen vorerst etwas schmälern könnte.
In der Gruppenphase wartet mit der klaren Ausnahme des Iraks kein Gegner, gegen den sich die Engländer reihenweise Großchancen erspielen sollten. Kroatien und Ghana werden sich nämlich zu wehren wissen.
Außerdem habe ich meine Zweifel daran, dass die Engländer es wirklich weit bringen werden. Gareth Southgate hat die „Three Lions“ bis zu seinem Rücktritt zwar auf Erfolgskurs gebracht, doch tendenziell neigen die Briten immer zu enttäuschenden WM-Auftritten …
Bekommt der Teenager Lamine Yamal den „Golden Ball“?
Das 18-jährige Offensivjuwel reist mit enormen Vorschusslorbeeren nach Nordamerika, nachdem er bereits bei Spaniens glorreichem EM-Titelgewinn mit einem Tor und vier Assists zum besten Jungprofi des Turniers gewählt wurde.
Yamal lebt von unvorhersehbaren, genialen Geistesblitzen, die reihenweise Verteidiger ins Leere laufen lassen. Solche spektakulären Einzelaktionen schinden traditionell maximalen Eindruck bei der stimmberechtigten FIFA-Expertenjury.
Zudem bietet die Gruppenphase echte Steilvorlagen für statistische Glanzpunkte: Gegen vermeintliche Außenseiter wie Kap Verde kann der Tempodribbler seine spielerische Klasse voll ausspielen und durch zahlreiche Offensivaktionen früh auf sich aufmerksam machen.
Ein gewaltiges Fragezeichen steht jedoch hinter seiner physischen Verfassung. Nach einer hartnäckigen Oberschenkelverletzung im April, die seine WM-Teilnahme wochenlang akut gefährdete und ihn das Saisonfinale kostete, ist er nicht zu 100 Prozent fit.
Es bleiben berechtigte Restzweifel, ob der Teenager nach der langen Pause sofort die nötige Konstanz für das Mammut-Turnier besitzt oder womöglich die ersten Gruppenspiele dosiert angehen muss.
WM Wetten bei Interwetten | 18+ | AGB gelten
Bester WM 2026 Spieler: Wird es erneut Lionel Messi?
Der Altmeister reist mit einem unschlagbaren historischen Argument im Gepäck nach Nordamerika: Er hat diese Auszeichnung als einziger Akteur der Fußballgeschichte bereits zweimal eingeheimst (2014 und 2022).
Dass die Form im Vorfeld absolut stimmt, belegen seine bärenstarken Frühlings-Daten aus der laufenden MLS-Saison, wo er für Inter Miami in 14 Spielen sagenhafte 19 Scorerpunkte (12 Tore, 7 Assists) aufs Parkett gezaubert hat.
Solange die Albiceleste im Turnier bleibt, zieht der Kapitän die Fäden – marschiert der Titelverteidiger bis ins Finale, wird die Jury ihren Blick ohnehin kaum von der emotionalen Symbolfigur lösen können.
Trotz des unbestrittenen Genie-Status offenbart der Blick auf die Physis den wohl größten Malus für das kräftezehrende Mammut-Turnier. Mit inzwischen 38 Jahren und jüngsten Signalen von Muskelermüdung wird Messi kaum noch in jedem Spiel über die vollen 90 Minuten gehen können.
In einem extrem verdichteten Turniermodus mit potenziell sieben Partien bis zum Finale fehlen ihm im Vergleich zur jüngeren Konkurrenz schlicht die körperlichen Körner, um das Spiel in der K.-o.-Phase im Alleingang über die gesamte Distanz durch pure Athletik zu entscheiden.
Der Ausnahmekönner aus Frankreich: Kylian Mbappe
Der französische Goalgetter reist mit brutaler individueller Wucht im Gepäck nach Nordamerika. Obwohl Real Madrid eine extrem durchwachsene, titelarme Saison hinter sich hat und in der Champions League bereits im Viertelfinale scheiterte, war Mbappé der alles überragende Lichtblick!
In 44 Pflichtspielen hämmerte er sagenhafte 42 Tore in die Maschen und legte 6 weitere Treffer auf.
Wenn die französische Auswahl bei diesem Turnier gewohnt tief marschiert, wird der Superstar automatisch ganz vorne im Rampenlicht stehen.
Allerdings könnte die extrem pragmatische Ausrichtung der Équipe Tricolore seine individuellen MVP-Chancen etwas ausbremsen. Didier Deschamps lässt keinen wilden Offensivfußball spielen, sondern agiert extrem kontrolliert und defensiv fokussiert.
Mbappé wird im französischen System deutlich seltener den Ball am Fuß fordern können als beispielsweise Kane bei den Engländern oder Messi bei den Argentiniern.
Zudem birgt die extrem zähe Gruppenphase mit harten Brocken wie dem Senegal oder Frankreich die Gefahr, dass sich das gesamte Team offensiv aufreibt und die spielerischen Glanzpunkte für das Auge der Jury schlicht ausbleiben.
Bester Spieler der WM – die bisherigen Gewinner:
Historie zum Besten WM Spieler und dem Goldenen Ball
Die offizielle FIFA-Auszeichnung für den wertvollsten Akteur des Turniers existiert seit 1982 – und sie bricht reihenweise mit den klassischen Gesetzen des Teamerfolgs.
Auffällig ist vor allem das bewusste Entkoppeln vom finalen Titel: Die Journalisten-Jury wählt nach der Nominierung durch die Technische Studiengruppe der FIFA (FIFA Technical Study Group) den MVP unabhängig vom Endspiel-Ergebnis.
Seit der Jahrtausendwende stemmten mit Romário (1994) und Lionel Messi (2022) überhaupt nur zwei Profis am selben Abend sowohl den WM-Pokal als auch den Goldenen Ball in die Höhe.
Dazwischen dominierten tragische Helden das Klassement: Frankreichs tiefe Tragödie um Zinédine Zidane (2006) endete ebenso mit dem MVP-Titel wie die verlorenen Endspiele von Luka Modrić (2018) oder Lionel Messi (2014).
Historischer Solitär: Oliver Kahn krönte sich 2002 zum einzigen Torhüter der Geschichte, der die Trophäe mit nach Hause nahm – ein absolutes Novum in einer Liste, die sonst ausnahmslos von Offensivkünstlern besetzt wird.
Geografisch bleibt der Award ein unantastbares Monopol der beiden traditionellen Fußball-Supermächte. Seit der allerersten Vergabe ging das Edelmetall ausschließlich an Profis aus Südamerika oder Europa.



