Wer wird bester Spieler der WM 2026? Goldener Schuh Prognose, Quoten & Wetten der Buchmacher
Aktualisiert am 19.07.2026 - 15:05 Uhr

Ist die Entscheidung, wer bester Spieler der WM 2026 wird, bereits vor dem WM-Finale gefallen? Lionel Messi liegt bei den Buchmachern klar vorne und dürfte wohl selbst bei einer krachenden Final-Niederlage seiner Argentinier nicht mehr eingeholt werden können.
Pikant: Auf Rang zwei liegt mit Rodri ein taktischer Stratege – kein Torjäger. Kylian Mbappe hat nur noch Außenseiterchancen auf den Goldenen Ball. Es ist also keine Überraschung: Ein WM-Finalist wird wohl den besten Spieler des Turniers stellen.
Wettquoten: Wer wird bester WM 2026 Spieler?
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1.05
Lionel Messi
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6.75
Rodri
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20.0
Lamine Yamal
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25.0
Mikel Oyarzabal
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28.0
Kylian Mbappe
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*WM 2026 Quoten Stand vom 19.07.2026 14⁚38 Uhr. Angaben ohne Gewähr. 18+ | AGB beachten.
Individuelle Klasse verpufft ohnehin ohne den mannschaftlichen Erfolg. Wer nach dem Achtelfinale bereits am Strand lag, wird trotz Zaubertricks nicht gewählt.
Und so richtet sich der Fokus vor dem großen Finalwochenende automatisch auf die Motoren der verbliebenen Teams: Argentinien, Spanien, Frankreich und England.
Denn nur wer sein Team tief in die K.-o.-Phase gepeitscht hat, wird zum offiziell besten Spieler des Turniers gekrönt.
Wer wird bester WM Spieler 2026: Die Top-Favoriten für 2026
Kurz, bevor der letzte Vorhang fällt, spitzt sich der Kampf um den Goldenen Ball auf ein Duell zu, das bereits vor dem Anpfiff des WM-Finals entschieden scheint.
Im Zentrum des Interesses steht natürlich der Zweikampf zwischen Lionel Messi und Kylian Mbappe.
Die beiden Superstars duellieren sich nicht nur um den Goldenen Ball für den besten Spieler des Turniers, sondern sind auch in der Torjägerliste direkte Konkurrenten um den Goldenen Schuh.
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Dieser Showdown elektrisiert die Massen aus verschiedenen Gründen:
Das Torjäger-Duell auf Augenhöhe: Messi hat im Turnierverlauf 8-mal eiskalt zugeschlagen. Während Mbappé mit seiner brutalen Dynamik Frankreich trotz einer oft defensiven Ausrichtung immerhin bin ins Halbfinale zog (insgesamt 10 Treffer), glänzte Messi (8 Tore, 4 Assists) zusätzlich als genialer Vorbereiter und Dreh- und Angelpunkt der Albiceleste.
Das psychologische und historische Momentum: Mbappé ist mit Frankreich am Ende nur als WM-Vierter ins Ziel gekommen. Messi hingegen führte Argentinien mit einem 2:1 gegen die Engländer ins große Finale am Sonntag.
Rein historisch gesehen hat der Finalist im Rennen um den Goldenen Ball fast immer die besseren Karten. Sollte Argentinien den Titel verteidigen und Messi erneut glänzen, wäre ihm die historische dritte Auszeichnung (nach 2014 und 2022) wohl kaum zu nehmen.
Revanche für 2022: Es ist die exakte Fortsetzung des legendären Final-Duells von Katar 2022. Damals schnappte sich Messi den Pokal und den Goldenen Ball, während Mbappé trotz eines Dreierpacks im Finale „nur“ Torschützenkönig wurde. Nun werden die Karten am letzten Wochenende komplett neu gemischt.
Bester WM 2026 Spieler: Wird es erneut Lionel Messi?
Der Altmeister war schon mit einem unschlagbaren historischen Argument im Gepäck nach Nordamerika gereist: Er hat diese Auszeichnung als einziger Akteur der Fußballgeschichte bereits zweimal eingeheimst (2014 und 2022).
Hatte sein mittlerweile allmählich biblisches Alter von 38 Jahren vorab vielleicht noch bei dem einen oder anderen Experten für Zweifel gesorgt, ließen die Leistungen der WM wissen, dass ein fußballerisches Genie keine Altersgrenze kennt.
In gewohnter Manier zog Lionel Messi bei der Albiceleste die Fäden und war letztlich der Garant dafür, dass Argentinien trotz mehrerer wackeliger Auftritte in der K.o.-Runde bis zum Schluss im Rennen um die Titelverteidigung bleibt.
Mit seinen beiden Vorlagen bei der erfolgreichen Aufholjagd stellte sich Messi zudem ganz in den Dienst seiner Mannschaft. Hatte seine Wahl zum Spieler des Turniers vor vier Jahren teilweise noch für Kritik gesorgt, wäre ein neuerlicher Triumph deshalb keine Überraschung.
Der Ausnahmekönner aus Frankreich: Kylian Mbappe
Dank der zwei Treffer im Spiel um Platz drei gegen England hat sich Kylian Mbappe zum Favoriten auf den neuerlichen Gewinn der WM-Torjägerkanone gemausert. Die zusätzliche Verleihung des Goldenen Balls könnte seine individuelle Titelverteidigung nun weiter komplettieren. Tatsächlich realistisch ist das aber nicht.
Während sich Messi im Semifinale gegen England in kritischster Lage als Turm in der Schlacht erwies, tauchte Kylian Mbappe gegen die starken Spanier im Halbfinale fast vollständig ab.
Aus meiner Sicht wäre es deshalb durchaus eine Überraschung, wenn es nun dennoch für den Goldenen Ball reicht. Allerdings war die Verleihung dieser Trophäe schon bei früheren Turnieren gern einmal für einen Paukenschlag gut …
Bester Spieler der WM – die bisherigen Gewinner:
WM Wetten bei Interwetten | 18+ | AGB gelten
Historie zum Besten WM Spieler und dem Goldenen Ball
Die offizielle FIFA-Auszeichnung für den wertvollsten Akteur des Turniers existiert seit 1982 – und sie bricht reihenweise mit den klassischen Gesetzen des Teamerfolgs.
Auffällig ist vor allem das bewusste Entkoppeln vom finalen Titel: Die Journalisten-Jury wählt nach der Nominierung durch die Technische Studiengruppe der FIFA (FIFA Technical Study Group) den MVP unabhängig vom Endspiel-Ergebnis.
Seit der Jahrtausendwende stemmten mit Romário (1994) und Lionel Messi (2022) überhaupt nur zwei Profis am selben Abend sowohl den WM-Pokal als auch den Goldenen Ball in die Höhe.
Dazwischen dominierten tragische Helden das Klassement: Frankreichs tiefe Tragödie um Zinédine Zidane (2006) endete ebenso mit dem MVP-Titel wie die verlorenen Endspiele von Luka Modrić (2018) oder Lionel Messi (2014).
Historischer Solitär: Oliver Kahn krönte sich 2002 zum einzigen Torhüter der Geschichte, der die Trophäe mit nach Hause nahm – ein absolutes Novum in einer Liste, die sonst ausnahmslos von Offensivkünstlern besetzt wird.
Geografisch bleibt der Award ein unantastbares Monopol der beiden traditionellen Fußball-Supermächte. Seit der allerersten Vergabe ging das Edelmetall ausschließlich an Profis aus Südamerika oder Europa.



