6-1, 6-7, 6-7, 6-4, 6-1, überzeugend war er nur ganz zu Beginn und ganz zum Schluss. Besonders alarmierend ist seit einigen Wochen, dass die Tiebreaks, wo es um starke Nerven geht, fast immer verloren werden.
87% gewonnene Punkte beim ersten Aufschlag, 20 Asse und nur ein zugelassenes Break, das sind die positiven Fakten aus der 1. Runde. Zwölf Doppelfehler und 52% erfolgreiche erste Aufschläge, so klingen die negativen.
Shapovalov, heute kann man es kaum glauben, stand vor einem Jahr im Halbfinale von Wimbledon, verlor dieses aber deutlich gegen Novak Djokovic. Die Bookies haben bei ihrer Quoten-Findung aber eher die derzeitige Verfassung zu Rate gezogen.
1,60 zu 2,30, hier liest man schnell heraus, dass für Brandon Nakashima alles möglich ist. Der US-Amerikaner mag in der Weltrangliste (Platz 56) deutlich hinter Shapovalov stehen, dennoch könnte er am Donnerstag auf Augenhöhe aufschlagen.
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Der 20-Jährige bekam es zum Auftakt in Wimbledon mit dem deutschen Qualifikanten Nicola Kuhn zu tun, besiegte ihn mit leichten Problemen 6-3, 6-7, 6-3, 6-2. Er nutzte nur vier seiner 15 Breakchancen, gegen Shapovalov wird er sich das nicht erlauben dürfen.
Nakashima hat in seinen Vorbereitungsturnieren auf Rasen Licht und Schatten gezeigt. Siege gegen die ganz Großen jedoch gar es nicht zu vermelden. Insbesondere die vielen Tiebreaks sind mir bei seinen Resultaten aufgefallen.
In Hertogenbosch beispielsweise waren es in drei Matches satte sechs Stück! Da auch Shapovalov für enge Ergebnisse bekannt ist, schafft es die Wette Über 0,5 Tiebreaks bei Betano nur auf eine 1,40.