In Indian Wells war er gegen Alejandro Davidovich Fokina in drei Sätzen weitergekommen, ehe ein 7-6, 4-6, 6-4 gegen Reilly Opelka das Aus brachte. Immer wieder hat man ihn als Geheimfavoriten auf dem Zettel, der Knoten aber platzt einfach nicht.
Wieso läuft es nicht immer so wie bei den Australian Open? Opelka und Alexander Zverev fielen Shapovalov zum Opfer, danach führte er mit 2:0 gegen Rafael Nadal. Er verlor das Viertelfinale am Ende zwar noch, hinterließ aber dennoch einen bleibenden Eindruck.
Sieben Tiebreaks in fünf Partien, ohne Drama geht es bei dem 22-Jährigen selten. Im vergangenen Jahr hatte er in Miami das Pech, früh auf den späteren Sieger Hubert Hurkacz zu treffen – 2019 allerdings trumpfte er beim Masters so richtig auf.
Daniel Evans, Andrey Rublev, Stefanos Tsitsipas und Frances Tiafoe hatten keine Chance, erst Roger Federer konnte den Kanadier stoppen. Ob es diesmal Llody Harris sein wird, der einen Titel verhindert?
Wer ist der nächste Tennis GOAT?
Der 1,93m große Rechtshänder ist schon ins Turnier eingestiegen, und zwar mit einem lockeren 6-3, 6-3 gegen Facundo Bagnis. Gegen ihn hatte er schon in Indian Wells gewonnen, wo er wenig später mit 4-6, 5-7 an Matteo Berrettini gescheitert war.
Harris kann zweifelsfrei viel mehr, als er im Jahr 2022 bislang gezeigt hat. Bei den Australien Open schied er direkt in der 1. Runde aus, auch bei den folgenden Turnieren machte er kaum positiv auf sich aufmerksam.
Die besten Erinnerungen an die Sonne von Miami hat er ebenfalls nicht. Bei seiner Premiere 2019 gab es das Aus in der 2. Runde, im vergangenen Jahr musste er seine 2. Runde gegen Roberto Bautista Agut verletzt absagen.