Nach ein paar weniger erfolgreichen Anläufen zeigte er im vergangenen Jahr auch in Miami, was er drauf hat. Erst im Halbfinale war Schluss, als Champion Hubert Hurkacz zu stark war. Die Buchmacher gehen nun stark davon aus, dass er diesmal in die 3. Runde spaziert.
Die Quoten allerdings lassen darauf schließen, dass es knapp werden dürfte. Bei unserem testsieger bet365 kratzt die Rublev-Quote an der 1,60, die seines Gegners an der 2,40. Nick Kyrgios dürfte wohl der einzige Spieler sein, der bei der Konstellation Platz 7 gegen Platz 102 mit solch einem Wert davonkommt.
Jeder Tennisfan weiß, was das Enfant Terrible leisten könnte, wenn es denn Lust und Ehrgeiz verspürt. Aktuell scheint er beides zu haben, das zeigte er auch beim 7-6, 6-3 in seiner 1. Runde gegen Adrian Mannarino.
Er gab zwar keine einzige Breakchance ab, erspielte sich auf der anderen Seite aber auch nur zwei. Dass er einen sehr starken Aufschlag hat, bekam kürzlich auch Rafael Nadal zu spüren. In Indian Wells spielte sich Kyrgios weit nach vorne.
Wer ist der nächste Tennis GOAT?
Sebastian Baez und Federico Delbonis waren keine Gegner, noch stärker war sein 6-4, 6-4 gegen Casper Ruud. Nach der verletzungsbedingten Absage von Jannik Sinner stand er jenem Rafael Nadal gegenüber.
6-7, 7-5, 4-6 – es hätte nicht viel gefehlt und der Australier wäre ins Halbfinale eingezogen. Bei den Australian Open hatte er es nicht umsonst auch Daniil Medvedev sehr schwer gemacht.
Wie lange Matches gegen Andrey Rublev gehen können, weiß Kyrgios. 2018 gewann er eines der beiden Duelle in drei Sätzen, bei den US Open ein Jahr später glich Rublev aus. 7-6, 7-6, 6-3, das knappe Resultat zeigt, wie schwer beide zu schlagen sind.