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Bundesliga Gehalt Tabelle: Welches Team hat die geringsten Ausgaben pro erspieltem Punkt?

Aktualisiert Mai 28

Philipp Stottan

Von Philipp Stottan

Sportwetten-Experte

Bundesliga Gehalt TabelleBild: So eindeutig wie der echte Meister: Heidenheim ist Sieger der Bundesliga Gehalt Tabelle. (© dpa picture alliance / Alamy Stock Photo)

 
Die Gehaltsschere im Fußball allgemein, aber auch der Bundesliga speziell, geht immer weiter auseinander. Das macht es vermeintlich kleineren Klubs immer schwierig, mit den Großklubs zu konkurrieren.

In der eigentlichen Tabelle der Bundesliga wird das aber nicht berücksichtigt, weshalb wir es uns zum Auftrag gemacht haben, eine andere Tabelle zu erstellen: Welches Team hat für jeden erspielten Punkt das wenigste Geld gebraucht?

Dafür haben wir die Jahresgehälter der Spieler hergenommen und uns angesehen, wie das Verhältnis zwischen den gezahlten Gehältern und den gewonnen Punkten aussieht.

 

Bundesliga Gehalt Tabelle: Heidenheim dominiert

Es waren wirklich zwei sensationelle Jahre für den FC Heidenheim. Überraschend Meister in der 2. Bundesliga und mit kaum Erwartungen in die oberste deutsche Spielklasse gekommen.

Für viele hätten sie vermutlich sogar als einer der ersten Abstiegskandidaten gegolten, doch es sollte ganz anders kommen. Einen unglaublichen achten Platz und damit sogar den Einzug ins internationale Geschäft haben sie sich erspielt - und das mit dem zweitniedrigsten Kaderwert aller Teams.

Und damit führen sie die Bundesliga Gehalts-Tabelle natürlich souverän an. Rund 11 Millionen Euro Jahresgehälter werden laut Capology beim FCH ausgezahlt. Gegengerechnet mit den 42 Punkten, bedeutet das 261.190 Euro pro Punkt.

Das klingt natürlich viel, doch im Vergleich mit den restlichen Teams ist das ein marginaler Wert. Blicken wir auf den Zweitplatzierten, wird es offensichtlich. Dahinter wartet wenig überraschend der VfB Stuttgart.

Wie auch in der realen Tabelle Vizemeister. Die Ausgaben pro Punkt liegen hier aber schon fast beim doppelten Wert: Knapp über 475.000 Euro pro erspieltem Punkt (73).

 


 

Übrigens liegt das Verhältnis zu den erzielten Toren bei Heidenheim auf einem ähnlichen Niveau: Rund 219.000€ pro Treffer gaben die Verantwortlichen aus.

Den 3. Platz in der Bundesliga Gehalt Tabelle geht an den VfL Bochum, was aber hauptsächlich am niedrigen Gehaltsniveau liegt. Denn mit 33 Punkten reichte es nur zum 16. Platz in der realen Tabelle.

Der erste echte Topklub scheint auf dem siebten Platz auf. Der erstmalige und obendrei ungeschlagene Meister Bayer Leverkusen ist hier zu finden. 704.888 Euro gibt die Werkself pro Punkt aus.

Zwar holten Xabi Alonso und Co. mit weitem Abstand die meisten Punkte diese Saison, allerdings haben sie auch den vierthöchsten Etat der Liga - hinter Bayern, Dortmund und Leipzig. Für jeden ihrer 89 erzielten Tore zahlte Bayer 04 rund 713.000 Euro.

 

 

Zu wenig herausgeholt: Bayern & Dortmund

Das Schlusslicht unserer Gehalt-pro-Punkt Tabelle ist ebenso wenig überraschen: Der FC Bayern München.

Deren gezahlte Jahresgehälter liegen so weit über dem Rest der Bundesliga, dass selbst eine gute Saison sie weit nach unten katapultiert. In diesem Fall sind sie aber natürlich mit sehr weitem Abstand Letzter.

Satte 3,8 Millionen Euro gab der entthronte Meister für jeden einzelnen seiner Punkte (72) in der Saison 2023/24 aus. Damit stellen sie auch den fast doppelten Wert des vorletzten Teams.

Borussia Dortmund, die weiterhin den relativ klar zweithöchsten Gehalts-Etat stellen, können so gesehen auch auf keine erfolgreiche Saison blicken. 1.923.809 Euro für jeden einzelnen Zähler, auch das ist eine ordentliche Summe.

 

Gewinnt der BVB die Champions League?

 

Noch extremer: Da der BVB wahrlich nicht als die Tormaschine der Liga galten, kostete ihnen jeder einzelne Treffer sogar 1,8 Mio.€! Das aber immer noch eine Millionen Euro weniger ist, als dem FC Bayern.

Weister machten auch der VfL Wolfsburg und Borussia Mönchengladbach wenig aus ihren Mitteln. Beide Teams zahlen Top 6 Gehälter in Deutschland, befanden sich aber eher im unteren Drittel der schlussendlichen Tabelle.

Das bringt sie beide mit rund 1,4 Mio.€ pro Punkt nahe an die Abstiegsplätze unserer fiktiven Tabelle.

 

Methodik

Die Daten wurden von zwei primären Plattformen bezogen:
Transfermarkt: Umfassende Daten zu Teams, ihren Marktwerten und Kaderdetails.
Capology: Bietet detaillierte Informationen über die Gehälter der Spieler.

Techniken der Datenerfassung
Python wurde verwendet, um die erforderlichen Daten zu erfassen.

Datenverarbeitung:
Nach dem Scraping wurden die Daten mit Python bereinigt und strukturiert, um Konsistenz und Genauigkeit zu gewährleisten. Dabei wurden alle Anomalien und Fehler in den Daten entfernt und sichergestellt, dass nur gültige und relevante Daten weiterverarbeitet wurden.

Datenanalyse:
Die primäre Analyse wurde mit Python in Verbindung mit Google Sheets durchgeführt. Die leistungsstarken Analysefunktionen von Python in Verbindung mit der benutzerfreundlichen Oberfläche von Google Sheets ermöglichten eine umfassende Analyse der Daten.

 

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