Beide Teams fliegen nach London mit einer Niederlage aus der Week 3 im Gepäck. Die der Falcons gegen die Lions kam nicht überraschend, überraschend war aber, dass sie es nicht fertigbrachten, ihr gefürchtetes Laufspiel zu etablieren.
Über ihr Rushing Game konnten sie lediglich 44 Yards zurücklegen, was einer horrenden Rate von läppischen 2.2 Yards Raumgewinn pro Versuch entspricht – kein Wunder, dass Atlanta gegen Detroit auf nur sechs Punkte kam.
Stellt das zwingend ein Vorteil für Jacksonville dar? Nicht unbedingt. Die Floridianer verteidigen gegen den Lauf zwar ganz ok, haben sich jedoch in der Vorwoche von der limitierten Offense der Texans dennoch düpieren lassen.
Für Samstag scheint somit in meinen Augen – zumindest in diesem Punkt – in beiden Richtungen einiges möglich zu sein.
Was man Jacksonville zugutehalten muss, ist, dass sie über gute Inside-Linebacker verfügen und es somit Bijan Robinson schwer machen sollten, seiner Aufgabe als bester Runningback Atlantas erneut nachzukommen.
Die horrende 17:37-Niederlage gegen die Texans in der Vorwoche war zudem nicht der Unfähigkeit verschuldet, konsequent gegen den gegnerischen Lauf vorzugehen, sondern vielmehr gegen den Pass nicht gut zu verteidigen.
Das Rushing-Game der Texaner bekamen die Jags nämlich mit insgesamt nur 84-Yards-Raumgewinn relativ gut in den Griff.
Wenn die Falcons es Houston also nachmachen wollen und ebenfalls gegen Jacksonville gewinnen wollen, dann müssen sie definitiv tiefe Würfe versuchen, die auf die Schnittstellen der DB abzielen.