Kurz zusammengefasst: Die Offense der Saints ist nicht gerade das Gelbe vom Ei. Deswegen haben sie auch vier ihrer letzten fünf Spiele verloren. Doch die Verteidigung ist nicht nur kompetitiv, sondern besonders im Umgang mit Tom Brady bestens geschult.
Die letzten beiden direkten Duelle endeten nämlich mit einem Sieg für die Saints. Auf den 9:0-Erfolg folgte im September dieses Jahres zwar eine erfolgreiche 20:10-Revanche der Buccaneers, doch in beiden Fällen war der Spielausgang bis zum Schluss offen.
Die Defensive Coordinators von New Orleans verstehen es nämlich wie kaum ein anderes NFL-Team, den Druck auf Tom Brady hochzuhalten und in Hinblick auf heute Nacht spielt ihnen der Ausfall von Tristan Wirfs zusätzlich in die Karten.
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Tom Brady ist im Übrigen auch weiterhin nicht der Grund, weswegen die Bucs diese Saison hinter ihren Erwartungen zurückliegen. Mit 246 Yards, 2 TD und einem QB-Rate von 97.6 zeigte er nämlich auch gegen die Browns eine gute Leistung.
Von den Saints erwarte ich derweil einen weiteren kläglichen Auftritt, zumal sie bereits am vergangenen Wochenende gegen die 49ers keinen einzigen Punkt auf die Anzeigetafel zaubern konnten.
Der Grund? Alvin Kamara fumbelte den Ball gleich 2-Mal, Will Lutz haute ein Field Goal daneben und die Offense schaffte es nicht, den Ball in die gegnerische Endzone zu befördern – Probleme, die sich wie ein roter Faden durch die bisherige Saison ziehen.