Bei der Nationalmannschaft von Uruguay dreht sich in letzter Zeit immer alles um in die Jahre gekommene Spieler wie Luis Suarez, Edinson Cavani, Diego Godin oder Fernando Muslera.
Viele Fans und Experten haben Zweifel, dass die Altstars die Auswahl noch zu großen Erfolgen führen können. Auch auf der Trainerbank sitzt mit dem 74-jährigen Oscar Tabarez nicht unbedingt ein Trainer, der für Umbruch oder Neuanfang steht.
Nach einer Auftaktpleite gegen Argentinien konnte sich „La Celeste“ bei der Copa America 2021 aber allmählich steigern. Top-Scorer der eigentlich immer eher defensiv ausgerichteten Mannschaft ist Cavani mit zwei Treffern.
Die erfahrene Defensive konnte in den letzten sechs Spielen immerhin vier Mal ohne Gegentreffer bleiben. Hoffnung machen zudem junge und talentierte Profis, die sukzessive nachrücken.
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Dazu gehören Spieler wie Nicolas de la Cruz (River Plate), Nahitan Nandez (Cagliari), Federico Valverde (Real Madrid) oder Giorgian De Arrascaeta (Flamengo). Valverde ist der Motor im Mittelfeld.
De Arrascaeta spielt im 4-4-2 mit Mittelfeldraute hinter den Spitzen Suarez und Cavani, die immer noch in jedem Spiel für einen Treffer gut sind. Vor allem Suarez, der im letzten Spiel gegen Paraguay nur 20 Minuten ran musste, dürfte im Viertelfinale fit zu erwarten sein.
Seit dem Aus bei der WM 2018 im Viertelfinale gegen Frankreich hat „La Celeste“ trotz aller Kritik nur gegen drei Mannschaften nach regulärer Spielzeit verloren:
Gegen Argentinien, Brasilien und auswärts in der Höhe von Ecuador. Bei den vergangenen drei Südamerikameisterschaften war aber immer jeweils spätestens im Viertelfinale Endstation.