Das nenne ich mal konsequent und richtig vom Nationalteam-Trainer, die drei Rapid-Spieler Guido Burgstaller, Marco Grüll and Niklas Hedl nicht für die letzte Länderspielpause nominiert zu haben, nachdem diese sich einigen geschmacklosen Gesängen der Rapid-Fankurve angeschlossen hatten.
Anlass für diese choreografisch einstudierten Hänseleien auf Kosten des Stadtrivalen war im Übrigen das mit 3:0-gewonnene Wiener Derby gegen die Austria, der man dadurch gleich doppelt wehtun konnte.
Denn neben der Schmach gegen den ewigen Rivalen klar verloren zu haben, verdonnerte sie vor allem diese Niederlage zu einem Dasein in der verpönten Qualifikationsgruppe. Allerdings könnte der FAK dadurch auch gewissermaßen Glück im Unglück gehabt haben.
In der Meisterrunde hätte der FAK mit Platz sechs international auf dem Trockenen sitzen können. In der Qualifikationsrunde ist es aber doch recht unwahrscheinlich, dass sie sowohl Platz sieben als auch Platz acht verfehlen werden, dafür ist die Konkurrenz nicht stark genug!
WSG Tirol und Austria Lustenau sind 2023/24 ohnehin nicht wirklich kompetitiv gewesen, während BW Linz und Altach allenfalls zu einem Verbleib im Oberhaus fähig sein sollten.
Bliebe dann eigentlich nur noch der Wolfsburger AC als echter Herausforderer für einen der zwei Plätze in der Quali-Gruppe, die in weiterer Folge die Teilnahme am bundesliga-internen Play-off zur Europa-Conference-Quali bedeuten können.
Klingt kompliziert? Ist es auch und daher konzentriere ich mich auf das freitägliche Duell der Violetten mit dem Aufsteiger.
BW Linz begegnete der Austria schon Anfang des Monats, als es den Hauptstädtern gelang, einen 2:1-Auswärtssieg einzutüten. Der im Übrigen bereits zweite Streich, den sie Blau-Weiß diese Saison nach dem satten 4:0-Heimsieg in der ersten Saisonhälfte gespielt haben.