Der FC Krasnodar schaffte es in der Vorsaison zum dritten Mal in Folge in der Endabrechnung der russischen Premier Liga auf den dritten Platz. Damit durften die Bullen, die seit 2014/15 zu den Stammgästen im Europapokal gehören, sogar in der Champions League-Qualifikation ran.
Über PAOK, an denen Dinamo Zagreb gescheitert war, schaffte es Krasnodar dabei zum ersten Mal in die Gruppenphase. Hier reichten am Ende vier Punkte gegen Rennes zum dritten Platz hinter Chelsea und Sevilla.
Nun steht man zum insgesamt vierten Mal in der EL-Runde der letzten 32. Bisher war für die Schwarz-Grünen immer spätestens im Achtelfinale Endstation gewesen.
Nach der Hinspiel-Heimpleite droht sogar schon zum zweiten Mal das Aus im Sechzehntelfinale. Gegen den kroatischen Rekordmeister wollte die Mannschaft von Trainer Murad Musayev eigentlich ihre Heimstärke in den Ring werfen.
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So hat man in der Liga 23 von 30 Punkten zu Hause geholt. In der Partie am vergangenen Donnerstag waren sogar einige Zuschauer zugelassen. Ein Grund für die Pleite war sicher das Spielsystem von Krasnodar.
Die Russen spielen oft ein hohes Pressing, was aber auf der Gegenseite für einige Lücken in der Defensive sorgt. So gingen die Hausherren gegen effektive Gäste trotz einem Ballbesitz von 62 Prozent als Verlierer vom Platz.
Nun wollen die „Byki“ ein Ergebnis aus der Saison 2019/20 wiederholen. Hier hatte man in der dritten Runde der Champions League-Qualifikation das Hinspiel zu Hause gegen Porto mit 0:1 verloren, kam aber mit einem 3:2-Auswärtssieg im Rückspiel doch noch weiter.
Das Hinspiel gegen Zagreb war die erste Partie für die Schwarz-Grünen nach der Winterpause. Auch die zweite Partie ging verloren. Am Wochenende schied man nach einer 0:1-Heimniederlage gegen Ligakonkurrent PFK Sotschi im Pokal-Achtelfinale aus.