Auch an diesem Wochenende spielte das Schicksal dem FC Viktoria übel mit: Gegen den MSV Duisburg kassierten die Kölner nicht nur ihre dritte Niederlage in Folge, sondern mussten auch erneut einen herben personellen Rückschlag verkraften.
Dieses Mal traf es nach nur 25 Minuten den Abwehrmann Christoph Greger. Nach einem völlig unnötigen Schubser von Alexander Esswein krachte er in eine Werbebande, riss sich dabei die Kniescheibe und verletzte sich an beiden Handgelenken.
Er musste noch vor Spielschluss sofort in einer Kölner Klinik genäht werden.
Im anstehenden Nachholspiel am Mittwoch gegen den 1. FC Saarbrücken wird Greger somit definitiv fehlen. Dies gilt auch für mindestens sechs weitere Spieler der Viktoria, die entweder erkrankt oder verletzt sind.
Ein erstes Indiz dafür, dass die prekäre personelle Lage bei der Viktoria unweigerlich zu einer Drittliga-Niederlage gegen Duisburg führen musste, lieferte bereits das sensationelle Ausscheiden im Mittelrheinpokal.
In diesem regionalen Vereinswettbewerb scheiterten die Domstädter nämlich völlig überraschend an einem Regionalligisten wie Alemannia Aachen.
Aus der Not heraus scheute Coach Janßen zu diesem Anlass sogar nicht davor zurück, einige blutjunge Nachwuchshoffnungen ins kalte Wasser zu werfen.
Der Trainer der Viktoria brachte nämlich im Laufe der zweiten Halbzeit gegen Aachen mit Malek und Said El Mala zwei A-Jugend-Spieler im Alter von 18 und 17 Jahren ins Spiel. Eine Bankrotterklärung?