Am vergangenen Samstag fuhr der 1. FC Saarbrücken als Tabellenzweiter nach Magdeburg. Und das Duell der beiden führenden Teams der Liga sollte halten, was es auf dem Papier versprach.
Die beiden besten Offensiven der Liga lieferten sich einen hochklassigen sowie spektakulären Schlagabtausch mit einem hohen Tempo und vielen technischen Finessen.
Auch die Gäste leisteten ihren Beitrag zum „Spitzenspiel“. Am Ende hatten die Gastgeber aber die Nase knapp vorne und gingen mit einem 2:1-Sieg vom Feld. Für FCS-Coach Uwe Koschinat war die Niederlage unglücklich und unverdient.
Die Saarländer spielten sehr mutig und ließen kaum Torchancen zu. In den letzten 20 Minuten übernahmen die Gäste sogar die Spielkontrolle, ernteten aber zu wenig Ertrag für ihren hohen Aufwand.
Wer wird 3. Liga Meister? Die Quoten
Für den Coach seien die Gegentore einerseits total vermeidbar gewesen. Auf der anderen Seite könne man auf die eigene Leistung aber auch total stolz sein. So steht Saarbrücken zu Recht weit oben.
Mit einem Sieg gegen Würzburg könnte der FCS auf den dritten Platz klettern. Eintracht Braunschweig, das aktuell auf dem Relegationsrang steht, hat jedoch noch ein Nachholspiel in der Hinterhand.
Nun steht auch wieder ein Heimspiel an. Aus den letzten vier Partien im heimischen Ludwigspark holten die Hausherren zehn von möglichen 12 Punkten. Allerdings fehlen am Montagabend ein paar Spieler.
Justin Steinkötter, Luca Kerber, Dominik Ernst und Robin Scheu wurden positiv auf das Coronavirus getestet. Und auch Stürmer Adriano Grimaldi, der mit 11 Treffern bester Torschütze seines Vereins ist, fällt aus.