Mit zwei Meisterschaften in Folge und insgesamt fünf Ligatiteln zwischen 2010 und 2020 war der FC Zenit St. Petersburg in den letzten Jahr das Maß aller Dinge in der russischen Liga.
In der vergangenen Spielzeit reichte es sogar zum zweiten nationalen Double der Vereinsgeschichte. Auch in dieser Saison mischen die Löwen wieder vorne mit. Es herrscht aktuell ein Dreikampf um Platz 1.
Der Coach lässt seine Mannschaft im 4-4-2-System mit Raute im Mittelfeld spielen. Mit einem Torverhältnis von 32:12 spricht das für eine stabile Balance zwischen Angriff und Defensive.
Vor der Saison hatte sich der Verein mit dem ehemaligen Liverpooler Dejan Lovren verstärkt. In der Sturmmitte ist Kapitän Artem Dzyuba der Fixpunkt. Doch auf den Außenbahnen tut sich der Meister schwer.
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So steht der Trainer trotz zweier nationaler Meisterschaften in Folge in der Kritik. Von den letzten neun Pflichtspielen konnte man nur zwei gewinnen, bei vier Niederlagen.
Auch in der Champions League ist nur noch das Überwintern in der Europa League möglich. Den einzigen Punkt gab es am dritten Spieltag mit einem 1:1 zu Hause gegen Lazio Rom.
Das Rückspiel in der italienischen Hauptstadt ging mit 1:3 verloren. Auch in Dortmund gab es am 2. Spieltag mit einem 0:2 nicht viel zu holen. In der Vorsaison war Zenit hinter Leipzig, Lyon und Benfica auch nur Gruppenletzter geworden.
Die internationale Bilanz macht nicht viel Hoffnung: nur drei der jüngsten 15 Europapokal-Spiele konnte Zenit gewinnen. In den letzten 13 CL-Partien reichte es auch nur für zwei Siege. Auswärts wartet St. Petersburg seit 14 internationalen Gastspielen auf einen Sieg.