LASK – Slavia Prag Tipp – Inhalt
Die Prognose der Wettanbieter?
Drei Tore Rückstand! Angesichts des 1:4 aus dem Hinspiel dürfte die Europapokalreise des LASK am Donnerstag wohl zu Ende gehen.
Die Bookies stellen sich die Frage nach dem Aufstieg der Österreicher nicht mehr so wirklich. Mit zweistelligen Wettquoten um die 15.0 wäre ein Weiterkommen der Linzer – vorsichtig ausgedrückt – eine faustdicke Überraschung.
Was jedoch im Bereich des Möglichen erscheint, ist ein Heimsieg der Mannschaft von Andreas Wieland. Die Riege der Top-Buchmacher gibt sich diesbezüglich mit Wettquoten um die 2.50 relativ optimistisch.
Allerdings ist ein Sieg der Tschechen nur etwas höher (bis zu 2.90) quotiert, daher wäre auch ein weiterer Erfolg Slavias keine große Überraschung. Sollte es keinen Sieger geben, werden in der Spitze Quoten um die 3.50 fällig.
Analyse: LASK vs Slavia Prag
Bei der Analyse der Partie zwischen LASK und Slavia Prag stütze ich mich natürlich vor allem auf das Hinspiel aus der Vorwoche.
Nachdem die Oberösterreicher in der heimischen Liga das Meister-Play-off verpasst hatten, hätte auf der internationalen Bühne ein Befreiungsschlag gelingen sollen.
Betonung auf „hätte“, denn die ohnehin als klare Außenseiter gestarteten Linzer kassierten bereits in der 3. Minute das 0:1. Nicht einmal eine halbe Stunde später war es wieder Yira Sor, der einnetzen konnte.
Mit der 2:0-Führung im Rücken kontrollierte Slavia das Geschehen souverän. Der Anschlusstreffer von Husein Balic ließ die Linzer Hoffnung nur kurz aufflackern, denn in der Schlussphase legten Peter Oladeji Olayinka und Ibrahim Traore noch zwei Treffer drauf.
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Der LASK war nahezu chancenlos und hätte auch noch höher verlieren können, wenn Keeper Alexander Schlager nicht mit fünf Paraden (Bestwert in den Achtelfinalspielen, Anm.) noch Schlimmeres verhindert hätte.
Hier ist anzumerken, dass die LASK-Defensive die Prager Offensive nie in den Griff bekam. Hatten die Oberösterreicher in den sechs Gruppenspielen gerade einmal ein einziges Gegentor einstecken müssen, schenkte Slavia den Linzern gleich vier Stück ein.
Mit einem Torverhältnis von 12:1 sowie fünf Siegen und einem Remis haben die Österreicher zwar die Gruppenphase ungeschlagen überstanden, doch in Prag gab es dennoch nichts zu holen.
Die Tschechen hatten ihrerseits hingegen Mühe, sich in ihrer Gruppe durchzusetzen, verwiesen Union Berlin schlussendlich knapp auf den dritten Platz. Im 1/16-Finale warf die Trpisovsky-Elf Fenerbahce Istanbul aus dem Bewerb.