Es ist 18 Jahre her, da debütierte Andy Murray bei den US Open, gerade volljährig geworden. Es dauerte nicht lange, bis er richtig weit nach vorne gespült wurde, 2008 spielte er ein erstes Finale (Niederlage gegen Roger Federer).
Es dauerte weitere vier Jahre, da durfte Murray endlich jubeln. In fünf harten Sätzen schlug er Novak Djokovic, es war ein Erfolg in seinen besten Jahren. Diese Zeiten hat der 36-Jährige lange hinter sich, trotzdem muss man bei ihm stets auf der Hut sein.
Obwohl er bei seinen vergangenen beiden Auftritten in New York relativ früh ausgeschieden ist, waren seine Fans zufrieden. 2021 gab es das Aus in Runde 1 nach fünf toughen Sätzen gegen Stefanos Tsitsipas, im vergangenen Jahr war dann nach zwei Siegen gegen Matteo Berrettini Schluss.
Ganz ähnlich lief es auch vor einigen Wochen in Wimbledon, auf seinem heiligen Rasen. Murray verlor mit 6-7, 7-6, 6-4, 6-7, 4-6 gegen Tsitsipas, viel unglücklicher kann man eigentlich nicht ausscheiden.
Wie verlief der Start in die zweite Saisonhälfte auf dem harten Geläuf? In Washington verlor er hauchzart gegen Taylor Fritz, in Toronto hatte Murray eigentlich eine Menge vor. Letztendlich war es offenbar etwas zu viel, denn vor dem Achtelfinale gegen Jannik Sinner musste er verletzt aufgeben.
In Cincinnati konnte der 36-Jährige nicht antreten, offenbar aber hat er in den letzten Wochen alles getan, um sich fit für New York zu machen. Auf seinen Kontrahenten Corentin Moutet ist Murray indes noch gar nicht getroffen.
Ob ihm der Größenvorteil hilft, da sein Gegner ganze 16 Zentimeter kleiner ist? Moutet ist mit nur 1,75 m gewiss kein Riese, zudem fällt mir auf, dass wir es wieder einmal mit einem Linkshänder zu tun haben.