Mit 6-3, 6-2, 6-3 setzte er sich zunächst gegen Björn Fratangelo durch, ehe er gegen Roberto Carballes nicht gut aus den Startblöcken kam. Beim 3-6, 6-4, 6-4, 6-3 ging am Ende nochmal alles gut.
13 Breakchancen ließ Sinner zu, hier war er etwas nachlässig. Ungefähr ein Jahr ist es her, dass er erstmals Bekanntschaft mit Mackenzie McDonald machte. Im Endspiel von Washington lieferten sich beide einen heißen Fight.
Mit 7-5, 4-6, 7-5 ging die Partie am Ende an den Favoriten, doch jeder erkannte, welch großes Potenzial in dem US-Amerikaner steckt. Der 27-Jährige stand schon 2021 kurz vor dem Einzug in die 3. Runde in Paris, nun hat er es endlich erstmals geschafft.
Vor einem Jahr führte er bereits mit 2:0 gegen Cristian Garin, gab die Begegnung am Ende noch ab. Beinahe hätte er sich vor einigen Tagen einen kapitalen Fehlstart geleistet, als er den ersten Satz mit 1-6 gegen Franco Agamenone verlor.
French Open: Favoriten & Quoten
McDonald steigerte sich schnell, gewann am Ende mit 1-6, 6-2, 6-3, 7-6. Sieben von acht Breakchancen nutzte er, ein entscheidender Schlüssel zum Erfolg. Gegen Nikolos Bassilaschwili war er anschließend nicht zwingend in der Rolle des Favoriten.
Mit 6-3, 6-1, 6-4 fegte er über den Georgier hinweg und sorgte so für ein echtes Ausrufezeichen. Diesmal war er bei den Breaks weitaus weniger konsequent, nutzte nur sieben der 25 Möglichkeiten.
Es ist durchaus überraschend, dass der Amerikaner in Paris so gut zurechtkommt. Seit Miami im März hat er es nur ein einziges Mal geschafft, ein Match in einem Hauptfeld zu gewinnen – nun trumpft er plötzlich auf der ganz großen Bühne auf.