Im Viertelfinale war sie gegen Daria Kasatkina, an Position 1 gesetzt, in der Außenseiterrolle. Gestört hat sie das offenbar wenig, denn Andreescu kam zu einem überraschend deutlichen 6-4, 6-1.
Auch eine Runde später rechneten nicht viele mit ihr, gegen Simona Halep hätte sie antreten sollen. Hätte, denn die Rumänin verpasste das Duell verletzt. Und so kommt es, dass Andreescu erstmals seit den US Open 2019 wieder einen Titel gewinnen könnte.
Auf Rasen hat sie noch nie einen Pokal geholt, das dürfte auch ihre Gegnerin Carolina Garcia wissen. Bei den Buchmachern liegt die Kanadierin vorne, mit 1,35 zu 3,00 fallen die Quoten relativ eindeutig aus.
Die Französin kennt die Situation eines Endspiels auch nicht mehr ganz, im Juni 2019 gewann sie ihren letzten Titel. Ist es ein Vorteil, dass damals auf Rasen gejubelt wurde? Ein wenig Glück mit nicht ganz so schweren Gegnerinnen hatte sie im Turnierverlauf durchaus.
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Ein 2-6, 6-3, 6-4 gegen Aliaksandra Sasnovic eröffnete ihren Wettkampf, anschließend gewann Garcia mit 6-3, 6-4 gegen Kamilla Rakhimova. Im Viertelfinale hatte die 28-Jährige das Publikum gegen sich, es ging gegen die wiedererstarkte Sabine Lisicki.
Garcia musste durchaus kämpfen, am Ende aber stand ein 6-3, 7-6 auf der Anzeigetafel. Ihren härtesten Fight hatte sie sich für das Halbfinale gegen Landsfrau Alize Cornet aufgehoben, wie in der 1. Runde ging es in einen dritten Satz.
7-6, 3-6, 7-5, 71% gewonnene Punkte beim ersten Aufschlag entsprechen dem bislang schwächsten Wert des Turniers. Im ersten direkten Duell mit Andreescu aber wird nicht nur der Service entscheidend sein.