Es ist klar, dass sich der Fokus von Matthew Stafford von Puka Nacua zurück auf Cooper Kupp verschoben hat, seit dieser wieder genesen ist.
Doch ich halte beide für exzellente Passempfänger, die Matthew Stafford auch gegen die Steelers zur Verfügung stehen werden.
Daher ist die entscheidende Frage, die es bei der Tippabgabe am Sonntag zwingend zu berücksichtigen gilt, wie gut die Steelers gegen den Pass verteidigen können?
In dieser Hinsicht war die Secondary der Cardinals vor einer Woche nicht der Rede wert, doch Pittsburghs-Pass-Defense weist deutlich bessere Werte auf als die aus Arizona.
Mit der viertniedrigsten Pass-Erfolgsrate der NFL stellen die Cornerbacks und Safetys sicherlich eine Bedrohung für die Rams und ihren Quarterback dar, die ich persönlich nicht unterschätzen würde. Doch ist diese ausreichend groß?
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Es gibt nämlich einen Haken: Die Steelers besitzen eine unglaublich druckvolle D-Line, die die gegnerische Pocket schnell zusammenfalten kann. Misslingt dies, verdüstert sich die Lage aber schlagartig.
Denn mit im Schnitt 12.3 Yards per Catch und 7.3 Yards per Attempt klaffen im Backfield Pittsburghs gewaltige Lücken auf die Kupp und Nacua – sollten sie weiterhin in Top-Form bleiben – geschickt ausnutzen werden.
Das Spiel wird sich demnach an der Line of Scrimmage entscheiden. Wenn die Pocket um Matthew Stafford früh kollabiert, besteht für die Gäste eine Chance, ansonsten werden tiefe TD-Pässe unvermeidbar sein.