Dass Slowenien die Gruppenphase mit sechs Punkten beenden würden, war im Vorfeld der Europameisterschaft nicht unbedingt abzusehen. Betrachtet man die Leistungen des EM-Finalisten von 2004 im Detail, so ist die gute Punkteausbeute der Slowenen allerdings gerecht.
Bereits im Auftaktspiel gegen die Färöer wussten die Slowenien zu überzeugen. Allein Miha Zarabec und Aleks Vlah erzielten gegen die Skandinavier zusammengerechnet 15 Treffer und hatten somit maßgeblich Anteil am 32:29 Erfolg.
Im zweiten Gruppenspiel gegen Polen konnten die Blau-Weiß-Roten ihre gute Form bestätigen und sorgten mit einer 6-Tore-Führung schon zur Halbzeit für klare Verhältnisse. Am Ende siegte Slowenien mit 32:25.
Zum Ende der Gruppenphase bekam man es schließlich mit den ambitionierten Norwegern zu tun. Über die kompletten 60 Minuten begegneten sich beide Teams auf Augenhöhe, kurz vor Schluss führten die Nordeuropäer mit einem Tor Vorsprung. Dank zweier später Treffer gelang Slowenien in den Schlussminuten letzten Endes aber doch noch die Wende und triumphierte mit 28:27.
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Anders als Slowenien hatten die Schweden mit Georgien, Niederlande und Bosnien-Herzegowina eine vergleichsweise machbare Gruppe. Das Auftaktspiel gegen Bosnien-Herzegowina konnten die Gelb-Blauen standesgemäß mit 29:20 für sich entscheiden.
Auch im zweiten Match gegen Georgien hatte der Siegeszug der Mannschaft von Glenn Solberg keine Bremse: Ohne große Mühe fertigte man den Außenseiter mit 42:26 ab und machte bereits im zweiten Gruppenspiel den Einzug in die Hauptrunde klar.
Etwas komplizierter gestaltete sich die Aufgabe am Montagabend gegen die Niederlande. Obwohl die Niederlande kurz vor Ende der Partie vorne lag, konnte Schweden die Begegnung durch zwei Treffer in den Schlussminuten noch drehen. Durch den 29:28 Sieg über die Niederlande rangiert Schweden hinter Dänemark aktuell auf Platz zwei der Hauptrundengruppe 2.