In der Vorrunde bekam es Deutschland mit Teams wie Kanada (1:5) und den USA (2:3) zu tun. Diese sind trotz des NHL-Ausschlusses immer noch starke Kontrahenten, doch was sich zwischendurch gegen China abspielte, verschlug so manchem deutschen Eishockey-Fan den Atem.
Denn während die US-Boys (0:8) als auch die Ahornblätter (0:5) dem Underdog keine Chance ließen, zitterten sich die Adlerträger bei ihrem 3:2-Sieg über China regelrecht zur Schlusssirene! Solche Auftritte machen klar, dass es noch ein weiter Weg zu einer Medaille ist.
Nach einer gründlichen Analyse aller Spieler der DEB-Auswahl bin ich zu dem Schluss gekommen, dass wir keine allzu großen Überraschungen von den Adlerträgern mehr erwarten können. Denn tatsächlich tun sich da gleich mehrere Probleme auf!
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Dem deutschen Team fehlt es nämlich ein wenig an „Physis“, das hat man ganz klar im Spiel gegen die robusten Kanadier gesehen. Darüber hinaus ist die DEB-Auswahl im Powerplay zu harmlos – nur in einem von zwölf Überzahlsituationen klingelte die Sirene!
Noch vor Turnierbeginn hätte ich ein Ausscheiden gegen den kommenden Gegner nicht für möglich gehalten, doch an der Körpersprache und den bisherigen Auftritten lässt sich erkennen, dass das mit dem insgeheim erhofften Medaillenlauf wohl nichts werden wird.
Die Slowakei ist indes ein Gegner, der ebenfalls eine schwere Gruppe erwischt hat. Dabei kam es sowohl gegen Finnland (2:6) als auch gegen Schweden (1:5) zu klaren Niederlage. Allerdings könnte die letzte Vorrundenpartie das Ruder noch einmal herumgerissen haben.