Rostock – Kiel Tipp – Inhalt
Die Prognose der Wettanbieter?
Auf die Frage nach dem eigentlichen Favoriten für das Spiel geben Top-Buchmacher wie Bet3000 keine tatsächlich eindeutige Antwort.
Zwar sehen die Buchmacher Hansa Rostock aufgrund des nominellen Heimvorteils mit Vorteilen. Die Quote für einen Heimsieg wird verbreitet allerdings oberhalb von 2,00 gelistet.
Ein Auswärtssieg der Kieler liegt bei etwa 3,10, was insgesamt dafür spricht, dass sich ein Nord-Derby auf Augenhöhe entwickelt. Passend hierzu: Die Quote für ein Remis kratzt gerade so an der 3,50-Marke und liegt damit im weit unterdurchschnittlichen Bereich.
Analyse: Rostock vs Kiel
Schaut man auf die jeweiligen Statistiken, gibt es aber auch durchaus Argumente, die für einen Hansa-Erfolg sprechen.
So konnte das Team von Jens Härtel am vergangenen Spieltag einen überraschenden 4:3-Erfolg auf Schalke einfahren und damit unverhoffte drei Zähler gegen den Abstieg einsammeln.
Insgesamt stellt sich die jüngere Bilanz aber dennoch unverändert ernüchternd dar. So hat der Ex-Bundesligist in den vergangen 13 Pflichtspielen nur zwei Siege eingefahren und gehört damit trotz des Erfolgs gegen S04 zu den formschwächsten Mannschaften der 2. Bundesliga.
Bei 41 Gegentreffern stellt man zudem eine der anfälligsten Defensiven der Liga. Zumindest offensiv konnte der Aufsteiger zuletzt durchaus überzeugen.
So blieben die Rostocker in den letzten fünf Spielen nur einmal ohne Gegentreffer und haben mit den vier Treffern gegen Königsblau die eindeutig beste Offensivleistung der laufenden Spielzeit abgeliefert.
Düster wird es hingegen mit Blick auf die Heimtabelle. Von den ersten zwölf Heimspielen konnten nur zwei gewonnen werden. Tatsächlich ist Hansa nach Ingolstadt das zweitschlechteste Heimteam der Liga.
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Dass diese Schwäche von Holstein Kiel wirklich ausgenutzt werden kann, ist aus heutiger Sicht jedoch äußerst fraglich. Schließlich sind die Störche zuletzt gehörig in Stolpern geraten und haben die jüngsten drei Liga-Partien allesamt verloren.
Dabei ist die Negativserie geradezu kurios. Schließlich war man zuvor in neun Partien ohne jede Pleite geblieben und hätte sich im Verlauf der Rückrunde vielleicht sogar noch einmal in den Aufstiegskampf einmischen können.
Angesichts von nur noch fünf Punkten Vorsprung auf die Abstiegsplätze muss Kiel den Blick mittlerweile aber nach hinten richten. Die größte Baustelle bleibt dabei die anfällige Defensive.
So steht Holstein bereits bei 42 Gegentoren und verfügt bei 33 erzielten Treffern über ein klar negatives Torverhältnis.
Vor dem 26. Spieltag gibt es mit Ingolstadt und Aue nur zwei Teams, die noch mehr Gegentore auf dem Konto haben (jeweils 48).