Vermutlich haben sie einen Blick in den direkten Vergleich geworfen, siebenmal nämlich haben die beiden schon gegeneinander gespielt. Mit 6:1 führt Zverev ganz deutlich, es kommt nun aber auch zum ersten Duell seit 2021.
Fünf Siege sammelte der Deutsche glatt ein, einzig bei den US Open 2019 benötigte er alle fünf Sätze. Auffällig ist zudem, dass die sieben direkten Duelle noch nie einen Tiebreak zu bieten hatten. Und, dass es nun zur ersten Partie auf Sand kommt.
Frances Tiafoe hat im vergangenen Jahr mit dem Halbfinale von New York ganz besonders auf sich aufmerksam gemacht. In Barcelona Mitte April startete er die Saison auf Sand bei den großen Turnieren, hat dabei nur zwei Siege eingefahren.
Aber: Dass es auch ganz anders laufen kann, zeigte er zuvor mit seinem Turniersieg von Houston. Ein starkes Ergebnis, doch angemerkt sollte auch sein, dass die Konkurrenz nicht so stark und Tiafoe an Position 1 gesetzt war.
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Knappe Ergebnisse waren seine Spezialität, setzt er das auch in Paris um? In der französischen Hauptstadt startete er mit einem souveränen 6-3, 6-4, 6-2 gegen Filip Krajinovic ins Turnier, sammelte starke 82% gewonnene Punkte beim ersten Aufschlag ein.
Wenige Tage später gegen Aslan Karatsev gelang ihm nach einem 3-6 im ersten Satz ein starkes Comeback, durch das 6-3, 7-5, 6-2 zog er verdient in die 3. Runde ein. Auch hier servierte er wieder mit mehr als 80% im ersten Aufschlag.
Tiafoe mag zehn Zentimeter kleiner sein als Alexander Zverev, doch seine eigenen Aufschlagspiele sind richtig gefährlich. Schon jetzt ist klar, dass der US-Amerikaner die besten French Open seiner Karriere spielt, erstmals in Runde 3 angreift.