Mehr als ein Viertelfinale sprang bei diesem Turnier noch nicht für ihn heraus, ein einziger Sieg also reicht und er stellt sein bestes Resultat ein. Natürlich auch deshalb, weil er als top-gesetzter Spieler zunächst mit einem Freilos starten durfte.
Auf Brandon Nakashima, seinen jetzigen Gegner, ist er 2020 und 2021 jeweils einmal getroffen. Verlor er das Duell vor zwei Jahren noch, war der Sieg wenig später viel wichtiger, er bedeutete nämlich den Titel in Los Cabos.
Obwohl Nakashima als Nummer 54 der Welt deutlich hinter ihm liegt, erkenne ich bei den Buchmachern eher knappe Unterschiede hinsichtlich der Quoten. 1,60 zu 2,30, bei Betano ließen sich beide Einzelwetten um einen Bonus ergänzen.
Brandon Nakashima also wird durchaus viel zugetraut, vielleicht auch deshalb, weil er in Eastbourne schon eingespielt ist? Der Amerikaner musste bereits in der Qualifikation beginnen und tat das ausgerechnet mit einem verlorenen Satz.
Tenniswetten: Beste Anbieter & Tipps
Beim 4-6, 6-3, 6-1 gegen Sam Querrey wurde er mit jedem Ballwechsel stärker und sollte folglich keinen Satz mehr abgeben. Er gewann mit 6-4, 6-4 gegen Steve Johnson und stand somit im Hauptfeld.
Dort begann er mit einer Partie gegen den Lokalmatadoren Jay Clarke, die er souverän mit 6-1, 6-3 für sich entschied. Vor allem die Tatsache, dass Nakashima kein einziges Break zuließ, ist beeindruckend.
Schon in Subirton und Queens war er im Viertelfinale aufgetaucht, bei den French Open zwang er Alexander Zverev zweimal in einen Tiebreak. Sein Aufschlag ist stark, neben Zverev musste auch schon Carlos Alcaraz in diesem Jahr in einen Tiebreak.
Bei seiner Premiere in Eastbourne möchte der 20-Jährige zeigen, dass er es auch auf dem grünen Rasen kann. Da er in Wimbledon vor einem Jahr schon Taylor Fritz am Rande einer Niederlage hatte, ist sein Potenzial auch bei den Wettfreunden bekannt.