Diese Zahlen machen Lust auf mehr deutschen Rasentennis. Im Halbfinale wartet mit Adrian Mannarino eine schwere Hürde.
Trotz der starken Zahlen zuletzt geht Hanfmann (2.02) mit der höheren Siegquote ins Match. Mannarino hat von Betano eine 1.80 verpasst bekommen.
Für die beiden Ü30-Profis wird es die erste Begegnung sein. Mannarino, der über 140 Rasenpartien bestritten hat und eine Quote von 60 Prozent gewonnener Matches mitbringt, erreichte das dritte Viertelfinale in Serie.
Der Franzose schlug bereits in Hertogenbosch und im Queens Club auf. Gewonnen hat er unter anderem gegen Daniil Medvedev und Taylor Fritz. Seine Endstationen waren Jordan Thompson und Alex De Minaur.
Auf Mallorca drehte er sein Auftaktmatch gegen Guido Pella (3-6, 7-6, 6-3) und nahm den Schwung mit ins Viertelfinale gegen Corentin Moutet (7-5, 6-2).
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Dabei servierte er stark und blieb bei fünf der sechs Breakchancen sicher und ließ lediglich ein verlorenes Aufschlagspiel zu. Gleichzeitig nahm er Moutet vier Service Games ab.
Allerdings ist dieser mit 1,75 Meter auch kein Aufschlagspezialist, was auch die Zahlen bestätigen. 48 Prozent aller ausgespielten Punkte nach Moutet-Service gingen an den 80. der Weltrangliste.
So leicht wird es der Franzose gegen den 16 Zentimeter größeren Hanfmann nicht haben. Der Deutsche will endlich seinen ersten Turniertriumph auf 250er-Ebene feiern. Achtmal gewann er zumindest auf Challenger-Niveau.
Auf Mallorca kann es zumindest für sein drittes 250er Finale-reichen, wenn er die Leistung aus den Vormatches abrufen kann. In seinen Aufschlagspielen ließ er nur sehr selten etwas anbrennen.
Gleichzeitig ist der 35-Jährige deutlich anfälliger. Moutet hatte sechs Breakchancen und Pella in Runde zwei sogar 16 Möglichkeiten und nutzte fünf davon.
Bei Souveränität im Aufschlagspiel halte ich auch ein 2:0 für Hanfmann für sehr realistisch. Für diesen Tipp hat Bet365 eine 3.40 im Repertoire.