2018, 2019 und 2020 duellierte er sich jeweils einmal mit dem Australier, es steht aus deutscher Sicht 1:2. Aber: Auf Sand treffen sich die beiden Spieler nun zum ersten Mal, Struff bringt dabei zehn Zentimeter mehr Körpergröße mit.
Bei unseren Wettanbietern hat sich herumgesprochen, was die derzeitige Nummer 100 zeigt. Mit Quoten von 1,55 zu 2,35 im Schnitt kann der Deutsche definitiv leben, auch, wenn er letztendlich der Außenseiter ist.
Alex de Minaur, im Ranking an Position 19 geführt, erhofft sich ein starkes Masters. Der 24-Jährige macht oftmals viel zu wenig aus seinen Möglichkeiten, auch 2023 hätte es an manchen Stellen etwas besser laufen können.
In Acapulco erlebte er seinen größten Moment, denn nach Siegen über (unter anderem) Holger Rune und Tommy Paul krönte er sich zum Turniersieger. Offenbar hatte er sich hier ein wenig verausgabt, denn in den USA angekommen, war es vorbei mit dem Gewinnen.
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In Indian Wells scheiterte er direkt an Marton Fucsovics, wenig später in Miami war er auch sofort raus. Bei seinem 7-6, 6-7, 6-7 gegen Quentin Halys kämpfte er zwar stundenlang, dies aber letztlich umsonst.
Umso beeindruckender war das, was er in der jetzigen 1. Runde von Monte Carlo auf den Court zauberte. Gegen Altmeister Andy Murray war das Match schnell zu Ende, de Minaur gelang ein fixes 6-1, 6-3.
Er schenkte seinem Gegner keine einzige Gelegenheit zum Break, sammelte 80% gewonnene Punkte beim ersten Aufschlag ein. Nun muss er zeigen, dass er seine Nerven in Monte Carlo weiter im Griff hat.
Dieses Masters nämlich ist nicht sein liebstes, noch nie kam er hier über die 3. Runde hinaus. Zugegeben, vor einem Jahr begegnete ihm hier mit Andrey Rublev auch ein echter Weltklasse-Gegner.