„Ich habe das Gefühl, ich bin wieder so weit, mit den besten Spielern der Welt zu konkurrieren und auf einem Niveau zu sein.“ Alexander Zverev ist zurück in der Weltelite, zumindest schon einmal verbal!
Nach vielen Monaten Verletzungspause bessern sich die Leistungen des gebürtigen Hamburgers mehr und mehr, auch, wenn nach wie vor noch einiges an Luft nach oben zu sehen ist.
Bei den Australian Open hatte sich Zverev in der 2. Runde gegen Michael Mmoh blamiert, wenig später in Rotterdam war Tallon Griekspoor, ebenfalls im zweiten Match, eine Nummer zu groß.
So richtig in die Gänge kam der Olympiasieger auch in Katar nicht, obwohl ein 6-7, 6-2, 5-7 gegen Andy Murray schon einmal vorkommen kann. Knappe Ergebnisse, aber frühe Ausscheiden, der 25-Jährige konnte die Resultate stets mit einem lachendem und einem weinenden Auge betrachten.
In Dubai waren die entscheidenden Momente dann endlich einmal auf seiner Seite, wenngleich es nicht ganz ins Endspiel gereicht hat. Gegen Jiri Lehecka legte Zverev mit einem 4-6, 6-3, 6-4 los.
Seine beiden späteren Gegner hießen Christopher O’Connell und Lorenzo Sonego. Beide Matches verliefen sehr ähnlich, wiesen folgerichtig ein 7-5, 6-4 auf. Schließich wartete im Halbfinale niemand Geringeres als Andrey Rublev.
Zwar hielt Zverev recht gut mit, der Russe aber war ihm dann doch überlegen. Das 3-6, 6-7 zeigte dennoch, wie sehr er sich seit den Australian Open schon gesteigert hat. Es war der zweite Aufschlag, der ihm den Sieg gegen Rublev kostete.
80% erfolgreiche erste Aufschläge waren bockstark, 29% gewonnene Punkte beim zweiten Service aber deutlich zu wenig. In Indian Wells genoss er in der 1. Runde ein Freilos, steigt nun am Freitag ins Turnier ein.