Es ist mehr als drei Jahre her, da tauchte Daniel Altmaier erstmals auf der Grand-Slam-Ebene auf – und wie! Bei den French Open kam er direkt ins Achtelfinale, schlug unter anderem Jan-Lennard Struff und Matteo Berrettini.
Damals wusste er in großem Jubel noch nicht, dass er nun fünfmal in Folge in der 1. Runde scheitern würde. Es dauerte bis ins Jahr 2023 hinein, ehe der 24-Jährige wieder einmal überraschte, und erneut war es die französische Hauptstadt, die ihm lag.
Sein 6-7, 7-6, 1-6, 7-6, 7-5 gegen Jannik Sinner ist auch den Wettfreunden noch im Gedächtnis geblieben, in Runde 3 war schließlich Endstation. Ist Altmaier also ein reiner Sandplatzspezialist, der seinen Sport auf den anderen Belägen deutlich schlechter beherrscht?
Es mag ein wenig einfach klingen, doch siehe da: Auch in Wimbledon war schon wieder direkt zum Auftakt Schluss. Keine Frage, die besten Matches in diesem Jahr hat der Deutsche auf der roten Asche bestritten.
Nicht umsonst erreichte er nach dem Wimbledon-Aus zwei weitere Viertelfinals, gespielt wurde hier natürlich auf Sand. Erst in Cincinnati traute sich Altmaier wieder, auf Hartplatz zu servieren.
Nach überstandener Qualifikation verlor er in Runde 1 mit 7-6, 4-6, 4-6 gegen Alexei Popyrin, eine knappe Niederlage, aber dennoch eine empfindliche. In Winston-Salem zog er schließlich zurück, um sich voll und ganz auf die US Open konzentrieren zu können.
Einzig 2022 ist er hier im Hauptfeld angetreten, und trotz Niederlage erntete er unzählige Lobeshymnen. 7-5, 2-6, 1-6, 6-3, 1-6, so lange muss man Jannik Sinner erst einmal beschäftigen! Seine jetzige Aufgabe dürfte mit Constant Lestienne schon deutlich einfacher sein.
2019 und 2020 trafen beide im Rahmen von Qualifikationen bereits aufeinander, jeder heimste jeweils einen glatten Sieg ein. Unsere Wettanbieter sind durchaus der Meinung, dass uns am Dienstag eine recht enge Angelegenheit bevorsteht.