Drei von vier Duellen gingen an Zverev, das ist schon einmal eine sehr gute Nachricht aus deutscher Sicht. 2022 bei den French Open, kurz vor seiner schweren Verletzung, hatte Zverev ein hartes Match mit 6-4, 6-4, 4-6, 7-6 für sich entschieden.
Unsere Wettanbieter aber sehen die Sache an diesem Dienstag ein wenig anders, denn mit durchschnittlichen Quoten von 1,20 zu 4,45 positionieren sich klar zu Gunsten des Spaniers, der in der Weltrangliste einfach weiter vorne anzutreffen ist.
Alcaraz, die Nummer 2 der Welt, tritt als Titelverteidiger an, zudem hat er die Fans auf seiner Seite. Allein diese beiden Faktoren stellen ihn schon als Favoriten auf, doch läuft es auch spielerisch?
Ich werfe nun einen Blick auf die Auftritte, die beide beim diesjährigen Masters schon hinter sich haben. Zverev gewann zunächst mit 6-7, 7-5, 6-0 gegen Roberto Carballes, steigerte sich hier von Satz zu Satz.
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Anschließend demontierte er Hugo Grenier mit 6-1, 6-0 und sparte wichtige Kräfte für das Achtelfinale. Carlos Alcaraz hatte zum Auftakt auch ein paar Probleme, schlug Emil Ruusuvuori mit 2-6, 6-4, 6-2.
Mit Grigor Dimitrov hatte er weniger Probleme, kam zu einem 6-2, 7-5. Nur zwei Breakchancen gewährte er seinem Gegner, eine ließ er zu. Eine deutliche Verbesserung, denn Ruusuvouri hatte noch die Möglichkeit gehabt, elfmal zu breaken.
Nach seinem Titel von Barcelona gilt Alcaraz auch in der Heimat als großer Favorit, ein Aus im Achtelfinale ist eigentlich undenkbar. Seine Fans wissen ohnehin: 2022 hat er mit Norrie, Nadal, Djokovic und Zverev gleich vier absolute Größen besiegt!