VfL Wolfsburg Abstieg Quoten & Prognose – steigen die Wölfe ab?
Aktualisiert am 05.03.2026 - 10:10 Uhr

Bild: VfL-Kapitän Maximilian Arnold sieht man die Sorgen und Angst vor dem Wolfsburg Abstieg an. (© dpa picture alliance)
„Fakt ist, dass wir viele Strukturen ändern müssen, dass die Atmosphäre, die Kultur innerhalb des Klubs aktuell auch nicht bundesligatauglich sind.“ Das sagt kein Experte aus der Ferne, sondern der Trainer selbst. Daniel Bauer sieht den drohenden Wolfsburg Abstieg 2026 kommen.
Das Szenario, dass der VfL Wolfsburg erstmals aus der Bundesliga absteigen könnte, ist für viele mittlerweile vorstellbar. Auch die Bundesliga Abstieg Wettquoten der Sportwettenanbieter deuten darauf hin.
Was sind die Gründe für den drohenden VfL Wolfsburg Abstieg und wie stehen die Chancen für den Klassenerhalt?
Wolfsburg Abstieg Quoten & Wetten:
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Das spricht für den Wolfsburg Abstieg 2026
Zum 24. Spieltag steht der VfL Wolfsburg auf Platz 17. Wenn die Saison zu diesem Zeitpunkt zu Ende wäre, dann wären die Wölfe abgestiegen. Dass dies auch auch nach 34 Spieltagen der Fall ist, dafür gibt es viele Anzeichen.
Der VfL Wolfsburg spielt die schlechteste Saison seiner Vereinsgeschichte. Die Wolfsburger haben nach 24 Spieltagen erst 20 Punkte auf dem Konto, weniger waren es zu diesem Zeitpunkt der Saison noch nie.
„Der Verein sieht gerade nicht gut aus, er ist nicht gesund“, sagt Yannick Gerhardt, der seit zehn Jahren beim VfL unter Vertrag steht. Er zeichnet ein düsteres Bild gezeichnet und zeigt „sehr komplexe“ interne Probleme auf.
Der „Wolfsburger Weg“, den Sportchef Peter Christiansen zu Beginn seiner Amtszeit im Sommer 2024 ausgerufen hatte, sollte genau in die andere Richtung führen: nach Europa. Jetzt geht es aber Richtung 2. Bundesliga. Nicht nur sportlich ein Horrorszenario, sondern auch für Hauptsponsor VW.
Warum ist der VfL Wolfsburg so schlecht?
Gründe für die desolaten Leistungen und Ergebnisse gibt es viele. Vieles beginnt mit der Kaderzusammenstellung von Christiansen. Teure Transfers, die wenig bis nichts brachten.
Bestes Beispiel: Der vermeintliche Königstransfer von Christian Eriksen, de mit seiner Erfahrung den Unterschied im Wölfe-Spiel machen sollte. Davon ist nichts zu sehen. Dazu passt das Überangebot an zentralen Mittelfeldspielern im Wolfsrudel, die alle nicht miteinander harmonieren.
Die schlechte Kaderplanung macht sich in anderen Mannschaftsteilen bemerkbar. Während 33 erzielte Treffer noch gutes Bundesliga-Mittelmaß sind, ist die Defensive kaum vorhanden: 53 Gegentore bedeuten zusammen mit Heidenheim die schlechteste Defensive der Liga nach 24 Spieltagen.
Auch Torhüter Kamil Grabara ist alles andere als ein zuverlässiger Rückhalt, Stürmer Mohamed Amoura fällt mehr durch Starallüren als durch Tore auf.
Unter diesen Bedingungen würde ein Wolfsburg Abstieg 2026 niemanden mehr überraschen. Wer soll sich gegen den Absturz in die Zweitklassigkeit stemmen, außer Kapitän und Integrationsfigur Maximilan Arnold, den man die Sorgen über die VfL-Zukunft direkt aus den Augen ablesen kann.
Das spricht für den Klassenerhalt der Wölfe
Es gibt viele Gründe, die gegen einen Bundesliga-Verbleib des VfL Wolfsburg sprechen – aber gibt es auch Argumente für einen Wolfsburg Klassenerhalt?
So komisch es klingt nach den bisherigen Leistungen: Der Kader ist ein Argument, um den Wolfsburg Abstieg 2026 zu vermeiden. Zumindest in der Theorie.
Denn mit einem Marktwert von 250 Millionen Euro befindet sich ausreichend bundesliga-qualifiziertes Personal im Wolfsrudel. Zum Vergleich: Die Mannschaften der Abstiegskonkurrenz von St. Pauli (ca. 66 Mio. Euro) und Bremen (ca. 190 Mio. Euro) sind deutlich weniger wert.
Zudem sind neben Tabellenschlusslicht Heidenheim (wird wohl absteigen) noch viele andere Teams im Abstiegskampf verwickelt. Der Abstand von Wolfsburg auf Platz 10 nach 24 Spieltagen beträgt „nur“ acht Punkte. Zwischen dem VfL und Union (10.) sind zu diesem Zeitpunkt noch Werder Bremen, St. Pauli, Mainz, Köln, Gladbach und der Hamburger SV klassiert. Alle können noch nach unten rutschen.
Und dann kann der VfL auch noch einen Joker ziehen, der den Wolfsburg Abstieg verhindern soll: Ein weiterer Trainerwechsel.
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Thomas Haider
Thomas ist seit über 15 Jahren Sportjournalist, angefangen als Praktikant bei einem Online-Portal, bevor er fester Redakteur bei einem der größten Sportverlage Österreichs, der SportWoche, wurde. Mit viel Erfahrung im Fußball, Tennis, Radsport und Ski Alpin kam er zu den…



