Die kalifornischen Könige sind in der aktuellen Saisonphase, die für die Teams aufgrund der engen Taktung gemeinhin als belastendste gilt, einigermaßen unbeständig unterwegs.
Zwar kommt man in den letzten 17 Spielen auf eine 11-6-Bilanz und konnte mehrfach Schwergewichte wie Minnesota (+4 nach Overtime), Los Angeles (Clippers; +16), zwei Mal Denver (+4), Milwaukee (+35) und Los Angeles (Lakers; +13) bezwingen.
Allerdings ist das Team von Trainerveteran Mike Brown auch immer wieder für Aussetzer wie die 102:109-Auswärtscchlappe im vorletzten Spiel bei den historisch miesen Washington Wizards gut.
In der letzten Partie bezwangen die Königlichen die Magischen in Orlando in einem Nailbiter mit 109:107.
Generell tut man sich gegen Teams aus der aktuell deutlich schwächeren Eastern Conference schwer, kommt man gegen diese doch „nur“ auf eine Bilanz von 14-12.
Während die royale Offensive nahezu elitär ist, ist man defensiv durchschnittlich.
So ist die Offensive der Lila-Weißen mit einem Rating von 116.6 die zwölftbeste, während die Defensive mit einem Rating von 115.1 auf Platz 15 zu finden ist.
Am offensiven Ende können die Nordkalifornier auf eine ganze Reihe starker Rollenspieler zählen, kommen hinter De’Aaron Fox (26.7 Punkte und 5.7 Assists) und Co-Superstar Domantas Sabonis (20 Punkte, 13.7 Rebounds und 8.3 Assists) doch noch vier weitere Spieler auf zehn oder mehr Punkte pro Begegnung (bei den 76ers sogar sieben).