Beide Kontrahenten haben dem Favoriten ihrer jeweiligen Vorrundengruppe nicht den Aufstieg als Gruppenerster streitig machen können. Allein dies beraubt sowohl Tadschikistan als auch V.A.E. der Möglichkeit, von Experten fortan als echter Geheimfavorit gehandelt zu werden.
Denn anders als beim African Cup of Nations, wo es derzeit wirklich drunter und drüber geht, haben sich auf dem asiatischen Kontinent alle gehandelten Titelanwärter auch für die K.-o.-Phase qualifizieren können.
Tadschikistan gewann auf dem Weg ins Achtelfinale im Übrigen das letzte Gruppenspiel gegen Libanon, holte gegen die völlig neben sich stehenden Chinesen einen Zähler (0:0) und verlor dazwischen erwartungsgemäß gegen Katar mit 0:1.
Die Vereinigten Arabische Emirate gewannen dagegen ihr Eröffnungsspiel gegen Hongkong mit 3:1, nur um dann gegen Palästina überraschend Remis zu spielen (1:1).
Hier besiegelte aber die Rote Karte gegen Al Hammadi in der 37′ das Schicksal der „Söhne von Zayed“, die zu diesem Zeitpunkt noch verdient mit 1:0 in Front gelegen hatten.
Der Platzverweis gegen den erfahrenen Innenverteidiger brachte die V.A.E in der Folge nämlich völlig aus dem Konzept und hatte auch Einfluss auf das anschließende Gruppenspiel gegen den Iran.
Wäre der 35-fache Nationalspieler nämlich gegen die Perser verfügbar gewesen, hätte man die 1:2-Niederlage – bei der man zu allem Überfluss auch noch einen Elfer verschoss – womöglich vermeiden können.