Die WM 2010 war die letzte Weltmeisterschaft, an der Südafrika teilnahm. Und auch beim Africa Cup of Nations hat man seither keine Bäume mehr ausgerissen – schlimmer noch: Bei der letzten Ausgabe war die Bafana Bafana noch nicht einmal dabei.
Ein Blick auf den Kader macht klar, weshalb es um den südafrikanischen Fußball derzeit nicht gut bestellt ist.
Während andere Nationen ihre Spieler nämlich früh nach Europa schicken, um sie dort auszubilden, stehen aktuell nur zwei Spieler im Aufgebot von RSA bei einem europäischen Verein unter Vertrag.
Sphephelo Sithole (Tondela) und Mihlali Mayambela (Aris Limassol) spielen jeweils in Portugal und auf Zypern, während der Rest in der heimischen Liga am südlichen Ende des Schwarzen Kontinents seinem Beruf nachgeht.
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Ich empfinde die bereits angesprochene Mali-Siegquote für ausgesprochen großzügig! Spielerisch ist man dem Gegner ohnehin weit überlegen und auch in den letzten Länderspielen wurde gezeigt, zu was man alles fähig ist.
Mali hat keines seiner letzten acht Länderspiele verloren und bei der Generalprobe gegen Guinea-Bissau vor kurzem ordentlich die Muskeln spielen lassen (6:2).
Südafrika hat dagegen kurz vor dem Jahreswechsel gegen Ruanda verloren (0:2) und vor wenigen Tagen die Gelegenheit, gegen Lesotho einiges gutzumachen, in den Sand gesetzt (0:0).
Die Nullnummer gegen eine Nation, die noch nie beim Africa Cup of Nations teilgenommen hat, ist aus Sicht der Südafrikaner besorgniserregend und ein Grund mehr, weshalb ich am Dienstag mit einem Fehlstart rechne!