Dementsprechend gab es sowohl gegen die Young Boys (0:1) als auch gegen den FC Zürich (0:3) nichts zu holen. Ein Lichtblick war der bis dato einzige Sieg des Jahres, allerdings war die Vorstellung beim 2:1 über den abgeschlagenen Tabellenneunten aus Luzern alles andere als souverän.
Am vergangenen Wochenende setzte es mit dem 0:3 gegen St. Gallen die nächste schmerzhafte Abfuhr. Die Ergebnisse zeigen: Lugano hat nicht nur in der Defensive, sondern vor allem auch in der Offensive Schwierigkeiten.
In den letzten vier Spielen gelangen nur zwei Tore – und das gegen die drittschwächste Abwehr der Liga. Zwar gehört Lugano ohnehin nicht zu den offensivstärksten Mannschaften (1,2 Tore im Schnitt), doch die jüngste Ausbeute ist noch einmal schlimmer.
Schweizer Meister Quoten
In der ersten Saisonhälfte konnte allerdings die Abwehr die schwache Torausbeute kompensieren. Mit einem Torverhältnis von 25:24 neun Siege und drei Remis zu holen ist schon bemerkenswert.
Nach den ersten vier Partien der Rückrunde halten die Tessiner bei 2:7 Toren, schlechter ist aktuell nur der klare Tabellenletzte aus Lausanne.
Dass unsere Top-Buchmacher im Vergleich dennoch klare Vorteile auf Seiten der Gastgeber sehen, mag zum einen im Direktvergleich liegen. Lugano hat nämlich die beiden bisherigen Saisonduelle mit Servette für sich entscheiden können.
Am 1. August gab es einen 2:0-Auswärtserfolg, knapp drei Monate später feierte Lugano einen 2:1-Heimerfolg.