Sollte die Viola unter Vincenzo Italiano von diesem äußerst erfolgreichen Trend gegen den kommenden Gegner abkehren – vor allem angesichts der deutlichen kader-technischen Vorteile –, dann wird es für den Coach definitiv ungemütlich.
Dabei ist ein leichter Abschwung im Vergleich zum Vorjahr schon jetzt zu erkennen. Denn im Gegensatz zur ersten Saisonhälfte des Vorjahres hat die Fiorentina zwar exakt gleich viele Punktspiele verloren, aber dafür vier weniger gewinnen können.
Meine Eindrücke der Hausherren in dieser Saison schüren in mir Zweifel, dass sie ihrer Favoritenrolle gerecht werden. Denn auch wenn die Sportwettenanbieter von einem Heimdreier überzeugt zu sein scheinen, habe ich diesbezüglich ein äußerst ungutes Gefühl.
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Turin hat eine wirklich starke Truppe zusammengestellt – und das, obwohl Nationalspieler Andrea Bellotti im Sommer den Verein Richtung Rom verlassen hat. Seither haben die Granata dennoch für so manche Überraschung sorgen können.
Nicht zuletzt auch beim letzten Kräftemessen mit den Viola. Denn vor fast genau einem Jahr gelang ein 4:0-Sieg über den kommenden Gegner, der einige Fußballanalysten nicht schlecht hat staunen lassen.
Zeichnet sich hier etwa eine historische Trendwende ab? Ich glaube ja, tatsächlich könnten die Granata am Samstag mit ein bisschen Glück und einer gewohnt starken Leistung zum ersten Mal zwei aufeinanderfolgende Siege über Florenz seit 1983 feiern – Wahnsinn!