Der US-Markt boomt wie eigentlich sonst nur die Nachfrage nach lukrativen Sportwettenboni.
Nicht wenige gestandene Größen des internationalen Fußballs haben sich daher in den letzten Jahren versucht, die Rechte an einem MLS-Verein zu sichern – und zwar von David Beckham bis hin zu Wayne Rooney.
Letzterer scheint aber seiner Rolle als Präsident von DC United etwas überdrüssig geworden zu sein, da er jüngst den Wunsch äußerste, in naher Zukunft einen europäischen Top-Verein unter seine Fittiche nehmen zu wollen.
Wohin die Wege des einstigen Wunderstürmers letztendlich führen werden, ist zwar noch ungewiss, doch sein aktueller Klub wird es aller Voraussicht nach schwer haben, einen Playoff-Platz zu ergattern.
Die allgemeine Erfolglosigkeit der Black-and-Red ist wohl einer der Gründe, weshalb Rooney bald das Weite suchen könnte.
DC United hat schon seit drei Jahren nicht mehr Postseason-Soccer gespielt und in der abgelaufenen Spielzeit 2022 die Eastern Conference mit nur 27 Punkten sogar als Tabellenletzter abgeschlossen.
Im Vergleich dazu muss der aktuell belegte 9. Platz als signifikante Leistungssteigerung gewertet werden. Zumal diese Platzierung zumindest die Möglichkeit offenhält, über ein Ausscheidungsspiel etwas Playoff-Luft schnuppern zu dürfen.
Nur denke ich persönlich, dass dieser Mini-Höhenflug der Black-and-Red weniger auf den eigenen Leistungen beruht, sondern vielmehr den schwachen Saisonverläufen von deutlich besseren Vereinen wie NY Red Bulls, New York City, Toronto und Inter Miami zu verdanken ist.