Die Nationalmannschaft von Ecuador konnte sich für drei der letzten fünf WM-Endrunden qualifizieren. Das beste Ergebnis erreichte „La Tri“ bei der WM 2006 in Deutschland als man erstmals ins Achtelfinale einzog.
Nachdem „La Banana Mecánica“ aber die WM 2018 in Russland verpasst hatte, steht nun die Teilnahme an der Weltmeisterschaft 2022 ganz oben auf dem Zettel. Die Mannschaft von Coach Gustavo Alfaro war auch furios in die WM-Qualifikation gestartet.
Nach einer knappen und wenig überraschenden 0:1-Pleite zum Auftakt in Argentinien folgten drei Siege in Folge, darunter ein 4:2 gegen Uruguay und ein 6:1 gegen Kolumbien.
Dieses Niveau konnte die ecuadorianische Nationalmannschaft aber nicht halten. Einem 0:2 an Spieltag 5 der Quali in Brasilien folgte eine 1:2-Heimpleite gegen Peru.
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Auch bei der Copa America können die Ecuadorianer bisher nicht an die tollen Spiele aus der Quali anknüpfen. Der Auftakt gegen favorisierte Kolumbianer ging knapp mit 0:1 verloren.
Auch in der zweiten Partie gegen die durch zahlreiche Coronafälle geschwächten Venezolaner reichte es nicht zum Sieg. Hier war Ecuador zwei Mal in Führung gegangen, kassierte aber in der ersten Minute der Nachspielzeit den Gegentreffer zum 2:2-Endstand.
Damit steht die Auswahl auf dem letzten Platz der Gruppe B. Gegen Peru muss man nun dringend punkten. Denn im letzten Gruppenspiel wartet der fünffache Weltmeister Brasilien.
Während „La Tri“ gegen Venezuela viele Chancen liegen ließ, spielte die Mannschaft 551 Pässe in der Partie, Höchstwert für eine Auswahl aus Ecuador seit der Copa America 2011. Hoffnung macht auch Flügelspieler Gonzalo Plata von Sporting Lissabon, der zwei der letzten drei Tore erzielte.