Das war’s dann mit den Gründen, die für eine Überraschung seitens der Gäste sprechen. Bilbao gehört in der spanischen Meisterschaft zu den heimstärksten Teams überhaupt.
Nur Barcelona, Osasuna und Real Madrid haben bisher mehr Punkte im eigenen Stadion geholt als die Löwen, die in neun Spielen fünf Siege und zwei Remis holen konnten.
Allerdings wartet mit Espanyol ein Team, das vor allem in der Fremde immer für Punkte gut ist. Das hat nicht zuletzt Bilbao selbst bei der jüngsten 0:1-Heimpleite in La Liga vor etwas mehr als vier Monaten am eigenen Leib erfahren.
Zwei Siege und fünf Remis, diese Auswärtsbilanz kann sich sehen lassen. Die Periquitos sind in der Fremde also brandgefährlich.
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Bilbao hatte im bisherigen Pokalverlauf gehörige Schwierigkeiten, dabei waren die Gegner durchwegs aus unteren Ligen.
Gegen Viertligist Sestao mühte sich die Truppe von Trainer Ernesto Valverde zu einem 1:0, danach gab es eine Zitterpartie gegen Atlético Saguntino, ebenfalls 4. Liga, die erst im Elfmeterschießen entschieden wurde.
Lediglich beim 6:1 über Drittligist Eldense fiel die Vorstellung mit 6:1 überzeugend aus. Ob es nun gegen einen Liga-Konkurrenten, auch wenn dieser in der Tabelle deutlich hinten liegt, eine klare Sache wird, darf bezweifelt werden.
Denn genauso wie für Espanyol der Abstiegskampf, dürfte bei Athletic Bilbao das Erreichen der Champions League weitaus wichtiger sein als der Pokalbewerb.