Ich war von Anfang an der Meinung, dass die Gruppe D der Europa League in dieser Zusammensetzung auch in der Königsklasse hätte teilnehmen können.
Und im bevorstehenden Spitzenduell zwischen Sporting und Atalanta – zwei alten Bekannten auf dem internationalen Parkett – könnte bereits eine kleine Vorentscheidung in Hinblick auf die Frage fallen, wer am Ende Gruppensieger wird.
“Alte Bekannte” sind beide Klubs im Übrigen deshalb, weil sie sich – und das hat sogar ein eingefleischter La-Dea-Fan wie ich nicht gewusst – am Donnerstag zum bereits sechsten Mal auf dem internationalen Parkett über den Weg laufen werden, erstmals wieder seit 1988.
Leider geht unser Statistik-Tool nicht so weit zurück, daher an dieser Stelle der H2H zwischen den beiden Kontrahenten: Sowohl Sporting als auch Bergamo feierten jeweils zwei Siege, eine Partie endete unentschieden.
Sporting leidet derweil unter so etwas wie einem “Italien-Fluch” mittlerer bis hoher Intensitätsstufe. Schließlich haben die Lissabonner erstaunlicherweise nur drei ihrer letzten 29 Europapokal-Duelle gegen Teams aus Bella Italia gewinnen können (13 Remis, 13 Niederlagen).
Doch immerhin scheint sich der SCP wieder im Aufwind zu befinden. Denn keines der letzten dieser sieben Vergleiche gegen Serie-A-Klubs ging verloren und auch in der heimischen Liga gelang 2023/24 ein wahrer Raketenstart.
Nicht Benfica oder Porto stehen nämlich nach sieben Spieltagen der Primeira Liga auf Platz eins, sondern Sporting. Und zwar mit einer nahezu makellosen Bilanz von 6 Siegen, 1 Remis und 0 Niederlagen. Reicht das, um nach 2020/21 am Ende wieder Meister zu werden?