Dass man die Peruaner nicht auf seinen eher wenig Eindruck schindenden Kader reduzieren sollte, hat einem vor Kurzem das Länderspiel gegen Deutschland im März 2023 eindrucksvoll vor Augen geführt (0:2).
Wer aber der Meinung ist, dass die DFB-Elf dieser Tage selbst gegen eine Amateurmannschaft so seine Probleme haben würde, dem sei gesagt, dass Peru seine starken Leistungen seither auch gegen andere beständigere Nationen unter Beweis stellen konnte.
So gelang es der Bicolor gleich im Anschluss Marokko ein 0:0-Remis abzutrotzen, ehe wenige Monate später ein weiteres erfolgreiches Testspiel gegen Südkorea (1:0) absolviert werden konnte.
Direkt darauf setzte es aber eine gehörige 1:4-Niederlage gegen Japan, was sicherlich nicht ganz unbedeutend für die Fans der DFB-Auswahl ist. Schließlich müssen die Mannen von Hansi Flick gegen die Asiaten selbst bald wieder ran.
Peru und Paraguay starten im Übrigen hoch motiviert. Denn noch nie standen für beide Nationen die Chancen, sich für eine WM-Endrunde zu qualifizieren, besser als bei der kommenden Ausgabe.
An dem Mega-Turnier vom 11. Juni bis 19. Juli 2026 nehmen nämlich erstmals 48 statt wie bisher 32 Mannschaften teil, weshalb diesmal sogar einer der ersten 6 Plätze der CONMEBOL-Gruppe für eine Direkt-Teilnahme ausreichen würde.
Wenn man dann auch noch bedenkt, dass Ecuador durch eine Verbandsentscheidung mit -3 Punkten in die Qualifikation startet, lässt sich besser nachvollziehen, weshalb die Ausgangslage für beide vor diesem Auftaktspiel so günstig erscheint.