Er ist einer der Newcomer im Tennisjahr 2023, Fabian Marozsan. Spätestens seit seinem Erfolg gegen Carlos Alcaraz in Rom wird er von der Konkurrenz gefürchtet. In der dritten Runde verpasste er dem Spanier eine von nur drei Sandlatzniederlagen aus 30 Matches!
Anschließend scheiterte er an Borna Coric, der ebenfalls eine starke Sandplatzsaison hinlegte. In Perugia konnte Marozsan später das Challenger Turnier gewinnen und sah das Halbfinale in Banja Luka.
Auf der großen Bühne konnte er erst in Shanghai wieder Ausrufezeichen setzen, dafür gleich wieder mehrere am Stück. Schon der Zweisatzerfolg gegen Alex De Minaur (6-3, 7-5) sorgte für Aufsehen. Im Achtelfinale folgte schließlich das 7-6, 3-6, 6-4 gegen Ruud.
56 Winner schlug er Ruud um die Ohren. Die aktuelle 91 der Welt ist bekannt für seinen aggressiven Spielstil, mit dem er sich sämtliche Punkte im Eiltempo sichert. Das bedeutet jedoch auch, dass er bei einer schlechten Tagesform auch schnelle Niederlagen einfährt.
Dann stehen nämlich deutlich mehr unerzwungene Fehler in der Statistik als die mageren 13 gegen den dreimaligen Grandslamfinalisten. Insgesamt arbeitete er sich im Achtelfinale 14 Breakchancen heraus. Ruud kam auf elf.
Ein Tiebreak gegen Hurkacz wird trotz der breakreichen Matches von den Wettanbietern erwartet. Für mindestens ein 7-6 im Match hat Interwetten eine 1.70 im Angebot, die Gegenwette steht bei 2.05.
Schließlich spielte Hurkacz schon drei Tiebreaks in drei Partien aus. Als Weltranglisten-17. wird Hurkacz (1.40) gegen Marozsan (2.90) als Favorit betrachtet. Der hohe Quotenunterschied überrascht mich jedoch.