Peter Neururer zu Bayern, BVB und den verdienten Tabellenführer Freiburg: „Weil die Leistung zu 100% stimmt“

Veröffentlicht am 12.10.2026 - 15:36 Uhr

Karl-Heinz

Von Karl-Heinz

Neururer redet Tacheles Bild: Peter Neururer lobt die Saison-Leistung von Freiburg.

 

Peter Neururers Kolumne zum 5. Bundesliga-Spieltag und zu dessen Besonderheiten

 

Mit Robin Fellhauer hat die Bundesliga einen neuen Rekordtorschützen und mit Freiburg einen neuen Tabellenführer.

Auch weil der BVB gegen Bremen zwei späte Gegentore schlucken musste und der FC Bayern gegen Augsburg nach Neuer-Patzer gleich vier Tore aberkannt bekam. Dennoch ist es für Peter Neururer kein Zufall, wo der SC Freiburg steht.

Darüber hinaus gab es noch das Derby Köln gegen Gladbach und Schalker, die dringend ein Erfolgserlebnis brauchen. Zum Erfolgserlebnis werden kann für alle Interessierten auch der Wettanbieter-Vergleich.

 

Neururer nach 2:2: „Für Bremen großartiges Ergebnis, für BVB natürlich nicht“

 

Liebe Wettfreunde,

der 5. Spieltag der Bundesliga ist vorbei. Eigenartige Dinge passieren da immer wieder. Man glaubt es kaum, der SC Freiburg ist Tabellenführer und das verdientermaßen. Weil Borussia Dortmund, Stopp! Nein, weil die Leistung bei den Freiburgern zu 100 % stimmt.

Und weil Borussia Dortmund nicht imstande war, am Freitagabend eine 2:0-Führung auch nach der 88. Minute zu verteidigen. Nein, es kam dann der Anschlusstreffer und in der Nachspielzeit ein Füllkrug, der auch schon mal für Borussia Dortmund tätig war, aber jetzt gegen Borussia Dortmund getroffen hat.

Die weitere Verteidigung der Tabellenspitze wurde also verhindert. Das 2:2 ist für Werder Bremen ein großartiges Ergebnis, für Dortmund natürlich nicht.

 


Peter Neururer redet Tacheles und lobt den neuen Tabellenführer.

 

Neururer über Neuer-Patzer: „Er stand dazu, er musste auch dazu stehen“

 

Darüber hinaus, wer kann es sich vorstellen, Augsburg war mal wieder der Stolperstein für den FC Bayern München. Zwar diesmal nicht mit einem Sieg, sondern mit einem Unentschieden der besonderen Art. Nach acht Sekunden ist Bundesligageschichte geschrieben worden, nach 8,4 Sekunden der Führungstreffer für Augsburg, nach einem katastrophalen Fehler von Manuel Neuer.

Er stand dazu, er musste dazu auch stehen, selbstverständlich. Er hat fußballerische Fertigkeiten, leider in der Situation aber nicht gehabt und dann taktische Möglichkeiten nicht genutzt.

Die fußballerischen Fertigkeiten von Manuel Neuer in der Situation waren mangelhaft, er hätte diesen Fehler, diese schlechte Ballmitnahme, mit einer klärenden Situation bereinigen können, das hat er aber nicht gemacht, sondern wollte mit filigraner Technik den Gegenspieler Robin Fellhauer überlupfen. Das hat nicht geklappt. Danach lag Bayern München mit 1:0 zurück.

Sie kamen wieder zurück, okay, gerieten aber dann wieder in Rückstand. Nicht unbedingt ein Fehler von Manuel Neuer, er war aber wieder beteiligt, das ist aber oftmals so bei Torhütern, denn die stehen ja im Tor, um Tore zu verhindern. Er war daran beteiligt, die Bayern haben aber trotzdem noch ein Unentschieden geholt.

Eigenartige Entscheidungen würde ich nicht unbedingt sagen, aber es war schon mehr als diskussionswürdig. Vier Tore von Bayern München, vier Aktionen die zu Toren geführt haben, sind aberkannt worden. Warum auch immer! Mit Berechtigung ohne Berechtigung lassen wir mal außen vor. Es reichte „nur“ für ein 2:2 und somit ist auch Bayern München im Angriff auf die Tabellenspitze gescheitert.

 

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Peter Neururer über FC Köln: „Die Mannschaft hat eigentlich genug Stärken“

 

Spannung gibt es natürlich, dadurch entwickelt, dass Schalke 04 in Freiburg verloren hat. Jetzt spielen sie nächste Woche gegen Mainz 05. Das ist schon ein Spiel, das muss man mal gewinnen im eigenen Stadion. Denn sonst könnte das auf die Stimmung schlagen, oder gar kippen, was ich nicht hoffe.

Der Knaller des Wochenendes, rein vom Emotionalen war natürlich beim 1. FC Köln. Köln empfing Borussia Mönchengladbach und hat dieses Spiel 2:1 gewonnen. Man braucht es nicht zu sagen, wer den entscheidenden Treffer gemacht hat. Wer denn sonst, Said El Mala hat zugeschlagen.

Der Trainer beim 1. FC Köln kann also erst mal durchatmen. Wer dieses Derby gewinnt, hat auf jeden Fall ein klein wenig Rückenwind, wer dieses Derby verliert – gut, Trainer Blessin hat gerade erst angefangen – aber der hat natürlich jetzt im Augenblick sehr, sehr schwere Zeiten vor sich.

Der Kölner Trainer, Rene Wagner, hat sich in erster Linie mal gerettet, wenn man es mal so plakativ sagen will, er hat jetzt auch wieder Zeit, vielleicht was aufzubauen, was beim 1. FC Köln natürlich immer recht schwer ist. Aber die Mannschaft hat eigentlich genug Stärken, um die Liga zu halten. Wir schauen, wie es am nächsten Wochenende aussieht.

Dieses Wochenende war auf jeden Fall kurios genug.

Bis dann. Euer Peter Neururer.

 

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Karl-Heinz schloss 2015 sein Studium der Informations-, Medien- und Kommunikationswissenschaften ab und arbeitet seitdem als freiberuflicher Journalist mit Schwerpunkt Sport. Seine umfassenden Kenntnisse über Wettanbieter und -angebote machen ihn zu einem festen Bestandteil der Wettfreunde-Redaktion, wo er sich auf das…