Peter Neururer nach den ersten Spielen unter Jürgen Klopp: „Diese Phase abwarten“

Aktualisiert am 29.09.2026 - 14:57 Uhr

Karl-Heinz

Von Karl-Heinz

Neururer redet Tacheles Bild: Peter Neururer nach den ersten Auftritten in der Nations League.

 

Peter Neururers Kolumne zum deutschen Nations League Start & Blessin in Gladbach

 

Mit einem hoffnungsstiftenden Remis startete die Ära Klopp beim DFB, aber mit der historischen 0:1 Heim-Niederlage gegen Griechenland kommen erste Fragen auf.

Auch bei Peter Neururer, der diese Phase allerdings als Testerei versteht und nach wie vor sagt, dass Jürgen Klopp „der richtige Mann für diesen Job“ ist.

Die kommenden beiden Spiele gegen Serbien und erneut gegen Griechenland werden vielleicht mehr Aufschluss geben. Darüber hinaus hat Borussia Mönchengladbach mit Alexander Blessin einen neuen Trainer verpflichtet. Wer jetzt noch auf Deutschland tippen möchte, der sollte sich den großen Wettanbieter-Vergleich nicht entgehen lassen.

 

Neururer zum Nations League Start: „Die Holländer waren uns klar überlegen“

 

Liebe Wettfreunde,

die Nations League hat begonnen mit einem Ergebnis in Holland, okay, 1:1, da kann man gut mit leben. Das Ergebnis täuscht allerdings über einige Dinge noch hinweg, denn die Holländer waren uns klar überlegen. Punktuell haben wir mitgehalten, punktuell haben wir ordentlich Fußball gespielt. Das 1:1 war aber mehr als glücklich.

Dann kam dieser Wandel im Gesamtgelage. Eine neue Mannschaft wurde zusammengestellt für das Spiel gegen die Griechen. Wir haben noch nie übrigens gegen Griechenland verloren, aber dann kam dieser sporthistorische Moment und die erste Niederlagen gegen Griechenland, die verdammt wehgetan hat.

Da werden Fragen gestellt. Einen Kader von 44 Spielern zu benennen, ist das richtig? Ist das falsch? Ist es Aktionismus oder steckt irgendwas dahinter? Die Antwort können wir nicht geben, denn Jürgen Klopp hat es nicht und muss es auch nicht nach außen kommunizieren, warum eine solche Vorgehensweise diejenige sein soll, um letztendlich den Erfolg wieder zurückzubringen in den deutschen Fußball.

 


Peter Neururer redet Tacheles zum DFB-Start in die Nations League.

 

Neururer zu den vielen Nominierungen: „Es ist eine Sichtung“

 

Es sind Spieler eingeladen worden, mit Sicherheit mit Berechtigung. Es sind Spieler eingeladen worden, bei denen die Öffentlichkeit diskutiert, warum der Spieler, warum nicht der oder der.

Losgelöst davon, wer ist nominiert worden, losgelöst davon, wer ist zu Hause geblieben, die Wertigkeit muss man dahingehend versuchen zu verschieben, es ist eine Sichtung. Eine Sichtung, die Jürgen Klopp vornimmt, die der Bundestrainer vornimmt, bei der er sich Gedanken macht bzw. ein Bild macht über die einzelnen Spieler und die Zusammenarbeit mit den Spielern.

Über das Zusammenwirken der Spieler in verschiedenen Rollen, in eigenartigen Rollen, Rollen, die sie nicht eingenommen haben, aber rein gedrängt werden. Verhaltensweisen und wo weiter.

Also ich sage in der Hoffnung und davon bin ich überzeugt, das Jürgen Klopp auf jeden Fall der richtige Mann für diesen Job ist, dass wir jetzt diese Phase abwarten müssen. Hoffentlich mit guten Ergebnissen, in den beiden Spielen gegen Serbien und gegen Griechenland.

 

Deutschland: Spielplan, Gegner, Termine

 

Peter Neururer: „Schlussstrich ziehen unter die ganze Testerei“

 

Das Rückspiel in Thessaloniki, danach müssen wir den Schlussstrich ziehen unter die ganze Testerei, die ganze Einladerei einer unglaublichen Anzahl von Spielern, die teilweise vielleicht eine Perspektive, aber keine große Perspektive haben, um unseren deutsche Fußball wieder in eine richtige Spur zu bringen. Das wollen wir aber sehen.

Danach geht’s los. Aber erst mal müssen wir die beiden Spiele noch überstehen.

Denn irgendwo, egal wie groß die Wertigkeit dieser Nations League auch ist, absteigen sollte die deutsche Mannschaft aus dieser Liga nicht. Dann wären wir nicht nur geschockt, sondern weit von unseren eigenen Ansprüchen entfernt.

 

Aktuelle Tipps & Prognosen zur Nations League

 

Neururer zu Neu-Gladbacher Blessin: „Ein Mann, der weiß wie Fußball geht.“

 

Borussia Mönchengladbach verpflichtet einen neuen Trainer, Alexander Blessin. Zwei Jahre in St. Pauli, ordentliche Arbeit abgeliefert. Allerdings haben die Punkte leider nachher im zweiten Jahr nicht gereicht, um die Liga zu halten.

Ein Mann, der weiß wie Fußball geht. Ein Mann, der jetzt Borussia Mönchengladbach wieder auf die richtige Spur bringen muss.

Er hat schon mal in solchen Situationen gestanden. Ob er sie gelöst hat, daraus gelernt hat oder wie auch immer und demzufolge die Fertigkeiten und Fähigkeiten mitbringt, Borussia Mönchengladbach zu helfen?

Ich hoffe es nur. Ich hoffe es für Rouven Schröder, auf den ich großartige Stücke halte. Ich hoffe es für Borussia Mönchengladbach. Ich wünsche es dem Verein aus ganzem Herzen und drücke Blessin dafür die Daumen.

Bleibt sportlich. Euer Peter Neururer.

 

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Karl-Heinz schloss 2015 sein Studium der Informations-, Medien- und Kommunikationswissenschaften ab und arbeitet seitdem als freiberuflicher Journalist mit Schwerpunkt Sport. Seine umfassenden Kenntnisse über Wettanbieter und -angebote machen ihn zu einem festen Bestandteil der Wettfreunde-Redaktion, wo er sich auf das…