Flandern Rundfahrt 2026: Übertragung, Startzeit, Favoriten, Wettquoten & Strecke
Aktualisiert am 03.04.2026 - 8:57 Uhr
Bild: Wird die Flandern Rundfahrt 2026 zum Zweikampf zwischen Vorjahressieger Tadej Pagacar und Mathieu van der Poel? (© APA-Images / EXPA / Pressesports)
An diesen Wochenende steht wieder ganz Flandern kopf! Mit der Flandern Rundfahrt 2026 steigt am 5. April direkt am Ostersonntag das erste der zwei großen „Kopfsteinpflaster-Klassiker“. Kommt es wieder zum Duell zwischen Tadej Pogacar und Mathieu van der Poel?
Alle Infos zu zur Ronde 2026: Übertragung im TV und Stream, die Favoriten mit Prognose und Sieger Wettquoten sowie die Strecke mit den Schlüsselstellen.
Flandern Rundfahrt 2026: Start, Übertragung, Kilometer
| Rennen: | 110. Flandern Rundfahrt |
| Datum: | Sonntag, 5. April 2026 |
| Startzeit: | 10:00 Uhr |
| Start: | Antwerpen |
| Ziel: | Oudenaarde |
| Distanz: | 278 Kilometer |
| Teams: | 25 |
| Fahrer: | 175 (je 7 pro Team) |
| Übertragung TV: | Eurosport |
| Übertragung Stream: | HBO max, discovery+, DAZN |
| Vorjahressieger: | Tadej Pogacar (SLO) |
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18+ | AGB gelten
Info-Guide zur Flandern-Rundfahrt 2026: TV, Favoriten & Startliste
- Termin mit Startzeit
- Übertragung im TV & Stream
- Favoriten & Prognose
- Startliste: Alle Teams
- Die Strecke 2026
Datum und Startzeit: Wann ist die Flandern Rundfahrt 2026?
Seit ihrer ersten Austragung 1913 hat sich die „Ronde“ zum Markenzeichen für eine ganze Region entwickelt. Mittlerweile ist die Flandern-Rundfahrt, die immer Ende März oder Anfang April ausgetragen wird, das bedeutendste Radrennen im flämischen Teil Belgiens und eines der wichtigsten Eintagesrennen der Radsport-Welt.
Der Termin für die Flandern Rundfahrt 2026 ist der 5. April. Der Start zur Ronde erfolgt um 10:00 Uhr in Antwerpen.
Die Zielankunft wird nach 278 Kilometer in Oudenaarde zwischen 16:30 und 17:00 Uhr erwartet.
Übertragung: Wer zeigt die Flandern Rundfahrt 2026 live?
Im Radsport TV-Programm sind alle großen und wichtigen Radrennen dieser Saison bei Eurosport zu finden. So auch die Übertragung der Flandern Rundfahrt 2026.
Die Übertragung der Flandern Rundfahrt 2026 live bei Eurosport beginnt am Samstag, den 21. März ab 9:45 Uhr. Kommentiert wird das Rennen von Karsten Migels
Da Eurosport auch im DAZN Programm zu finden ist, gibt es die Flandern Rundfahrt live im Stream auch beim kostenpflichtigen Sportstreamingdienst. Weitere Streamingoptionen für die Übertragung der Ronde sind discovery+ und HBO max, wo Eurosport ebenfalls inkludiert ist.
Prognose & Favoriten: Wer gewinnt die Flandern Rundfahrt 2026?
Die „Ronde“ ist mit ihren vielen Richtungswechsel und den vielen kurzen, aber sehr knackigen Anstiege mit Kopfsteinpflaster (die sogenannten „Hellinge“), sehr tückisch. Dennoch gibt es in der Prognose zur Flandern Rundfahrt 2026 zwei große Favoriten: Vorjahressieger Tadej Pogacar und Mathieu van der Poel.
Das Duo Pogacar/van der Poel führt auch das Peloton auch in den Flandern Sieger Wettquoten der Buchmacher an. Oder gibt es am Ende einen lachenden Dritten?
Mailand – San Remo 2026: Favoriten mit Sieger Wettquoten
Diese Tabelle zeigt die Favoriten für die Flandern Rundfahrt mit den aktuellen Sieger Quoten von Wettanbieter DAZN Bet.
| Team | Quote | Anbieter |
| Tadej Pogacar | Quote 1.40 | ![]() |
| Mathieu van der Poel | Quote 4.00 | ![]() |
| Quote 6.00 | ![]() |
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| Wout van Aert | Quote 9.00 | ![]() |
| Quote 17.0 | ![]() |
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| Quote 41.0 | ![]() |
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| Quote 41.0 | ![]() |
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| Flandern Rundfahrt Quoten Stand: 3.4.2026, 7:30 Uhr. Angaben ohne Gewähr. 18+ | AGB beachten. Die vollständige Liste gibt es direkt beim Wettanbieter. | ||
Wer sind die Favoriten der Flandern Rundfahrt 2026?
Mathieu van der Poel hat die Ronde bereits drei Mal gewinnen können – immer schön im Zwei-Jahres-Rhythmus: 2020, 2022 und 2024. Nach dem Gesetz dieser Serie wäre der Niederländer aus dem Alpecin-Deceuninck Team diesmal wieder an der Reihe.
Gelingt van der Poel am Ostersonntag sein vierter Flandern-Sieg, wäre er zudem der alleinige Rekordsieger in der über 100-jährigen Geschichte der Ronde. Bislang halten sieben Fahrer mit je drei Siegen die Bestmarke.
Dazu könnte sich auch Tadej Pogacar gesellen, der die Flandern Rundfahrt bislang zwei Mal gewinnen konnte: Im Vorjahr und 2023. Womit die Siege seit 2022 abwechselnd an van der Poel und Pogacar gingen.
Die meisten Radsport-Experten erwarten, dass der Sieger 2026 aus diesem Duell kommt.
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Flandern Favoriten: Wer hat noch Chancen?
Allerdings kann sich das Momentum bei „Vlaanderens mooiste“ (zu deutsch: „Flanderns Schönste“) mit den vielen Richtungsänderungen und den gefürchteten mit Kopfsteinpflaster gespickten Anstiegen auch schnell ändern – womit es noch einige Mitfavoriten für den Sieg gibt.
Einer der Flandern Favoriten 2026 ist Wout van Aert. Der Belgier aus dem Visma-Team hat bei den flämishen Vorbereitungsrennen durchwegs überzeugt und könnte dadurch einer sein, der dem Top-Duo gefährlich werden kann. Van Aert würde damit erstmals das größte Rennen in seiner Heimat gewinnen.
Als einer der Sieganwärter für die Flandern Rundfahrt 2026 gilt auch Remco Evenepoel, der allerdings zum ersten Mal bei der Ronde am Start ist. Die mangelnde Erfahrung könnte ein Nachteil für den Red Bull-Leader sein.
Diese kann dafür der tempofeste Mads Pedersen vorweisen. Der Däne aus dem Lidl-Trek Team hat schon öfter gezeigt, dass er auf Kopfsteinpflaster schnell sein kann.
Flandern-Rundfahrt 2026 Startliste: Diese 25 Teams sind am Start
Auf der Startliste für die Flandern Rundfahrt 2026 stehen insgesamt 25 Teams. Neben den 18 „World Tour“-Mannschaften sind noch sieben UFC Pro Teams bei der diesjährigen Ausgabe der „Classicissima“ dabei. Jedes der 25 Teams besteht aus sieben Fahrern.
Die 18 UCI World Teams:
Die 7 UCI Pro Teams:
Strecke, Kilometer & Schlüsselstellen
In diesem Jahr fällt der Startschuss für die Flandern-Rundfahrt wieder in Antwerpen, nachdem es letztes Jahr in Brügge losging. Seit 2012 endet das Rennen in Oudenaarde. Das Ziel bleibt unverändert.
Die Gesamtdistanz der Flandern-Rundfahrt Strecke 2026 beträgt insgesamt 278,8 Kilometer.
Die „Ronde 2026“ führt über 16 „Hellinge“ (kurze Anstiege) und sechs flache Kopfsteinpflaster-Abschnitte („Kasseien“). Die Herzstücke des Parcours bleiben der Oude Kwaremont (insgesamt dreimal zu fahren), Paterberg (zwei Mal) und der berüchtigte Koppenberg.
Die 16 Hellinge der Ronde 2026
- Oude Kwaremont (bei Kilometer 142,2)
- Eikenberg (bei Kilometer 158,1)
- Wolvenberg (bei Kilometer 162,2)
- Molenberg (bei Kilometer 174,7)
- Marlboroughstraat (bei Kilometer 178,7)
- Berendries (bei Kilometer 182,7)
- Valkenberg (bei Kilometer 191,3)
- Berg Ten Houte (bei Kilometer 203,8)
- Hotond/Nieuwe Kruisberg (bei Kilometer 213,3)
- Oude Kwaremont (bei Kilometer 223,1)
- Paterberg (bei Kilometer 226,6)
- Koppenberg (bei Kilometer 232,9)
- Taaienberg (bei Kilometer 241,4)
- Hotond/Oude Kruisberg (bei Kilometer 251,7)
- Oude Kwaremont (bei Kilometer 261,5)
- Paterberg (bei Kilometer 265,0)
Mit dem Wechsel des Startorts von Brügge zurück nach Antwerpen verändert sich vor allem die lange Anfahrt in die flämischen Ardennen.
Die ersten rund 100 Kilometer sind topographisch nicht sonderlich anspruchsvoll. Erst dann warten die ersten Kopfsteinpflaster-Passagen: Lippenhovestraat und Paddestraat, ehe der Oude Kwaremont fast exakt zur Halbzeit des Rennens erstmals überquert wird.
Die zweite Passage über den Oude Kwaremont kommt mit gut 55 Kilometern vor dem Ziel. Dieses Mal gefolgt vom kurzen, aber äußerst steilen Paterberg. Danach wartet gleich der berüchtigte Koppenberg auf der Flandern Rundfahrt 2026 Strecke ab Kilometer 232,9. In der schmalen Hohlgasse (600 Meter mit durchschnittlich 11,6 Prozent Steigung) müssen sich die Favoriten ganz vorne zeigen, sonst werden sie keine Siegchance mehr haben.
Es folgt noch einmal der Doppelpack mit Oude Kwaremont und Paterberg, wo spätestens dann eine Vorentscheidung fallen könnte. Die letzte Kwaremont-Passage liegt 16,7 Kilometer vor dem Ziel, die letzte Paterberg-Kuppe bei 13,3 km. Danach geht es noch flach Richtung Ziel.
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Thomas Haider
Thomas ist seit über 15 Jahren Sportjournalist, angefangen als Praktikant bei einem Online-Portal, bevor er fester Redakteur bei einem der größten Sportverlage Österreichs, der SportWoche, wurde. Mit viel Erfahrung im Fußball, Tennis, Radsport und Ski Alpin kam er zu den…



