Der 31. Spieltag der Bundesliga wirft seine Schatten voraus. Viele Partien sind es nicht mehr, die es zu absolvieren gilt und erste (Vor-)Entscheidungen könnten bereits an diesem Wochenende fallen.
In Sachen Champions League-Plätze drei und vier wird es wohl aber bis zum Ende spannend bleiben. Die drittplatzierten Roten Bullen aus Leipzig und den Sport-Club Freiburg auf Rang fünf trennen nur drei Punkte.
Die Mannschaft von Trainer Christian Streich empfängt am Samstag Borussia Mönchengladbach. Dem Namen nach ist das kein einfacher Gegner.
Es dürfte aber niemandem entgangen sein, dass die Fohlen eine ihrer schlechtesten Spielzeiten in ihrer Bundesliga-Historie abliefern.
Insofern wäre es alles andere als eine Überraschung, wenn der SCF die drei Punkte zu Hause behält. In meiner Freiburg Gladbach Vorschau gibt es alle wichtigen Infos.
Die Wettanbieter weisen dem Sport-Club die Favoritenrolle zu. Die Quoten für Wetten auf Heimsieg sind in den letzten Tagen noch einmal gefallen – von 2,00 auf bis zu höchstens 1.90.
Für einen Tipp auf einen Auswärtssieg erhält man im Erfolgsfall circa das Vierfache des Einsatzes wieder. Reichlich Tore sollte es nach Dafürhalten der Buchmacher ebenfalls geben.
Wetten auf das Over 2,5 werfen gerade einmal Quoten um 1,60 ab. Der Tipp darauf, dass beide treffen, bleibt quotentechnisch etwas drunter.
Analyse: SC Freiburg – Mönchengladbach
Am Dienstag schrieb der SC Freiburg Geschichte und erreichte zum ersten Mal in seiner Klubhistorie das Finale des DFB-Pokals. Am Ende siegte der Bundesligist mit 3:1 beim HSV aus der 2. Bundesliga.
Brutal effiziente Breisgauer versenkten in Durchgang eins zwei ihrer drei Schüsse auf den gegnerischen Kasten. Zudem entschied ein Elfmeter zum 3:0 die Begegnung praktisch schon nach 35 Minuten.
Die Hamburger waren keinesfalls schlechter, hatten sogar etwas mehr Chancen, allerdings deutlich weniger Zielwasser getrunken als die Streich-Truppe. Für sie war es der dritte Pflichtspielsieg in Folge.
Schon beim 2:1 in Frankfurt und dem 3:0 gegen Bochum in den beiden Partien davor traf der Sportclub mindestens doppelt. Überhaupt haben die Freiburger nur eines ihrer letzten elf Pflichtspiele verloren.
Die Niederlage war keine Schande, denn die gab es gegen niemand geringeren als den designierten Meister aus München. Von den anderen zehn Pflichtspielen seit Mitte Februar wurden sieben gewonnen.
Die Pleite gegen die Bayern gab es zu Hause. Sie war die einzige Heimschlappe in diesem Kalenderjahr. Ansonsten gab es an heimischer Wirkungsstätte in 2022 vier Dreier und zwei Unentschieden.
Bis auf das 0:2 daheim gegen Frankfurt Ende November letzten Jahres hat Freiburg in den übrigen 14 Heimspielen in dieser Saison immer getroffen.
Saisonübergreifend war die Partie gegen die SGE die einzige von den letzten 19 Bundesliga-Heimspielen, in der die Streich-Truppe keinen eigenen Treffer erzielen konnte.
Aktuell fragt man sich im Breisgau, worüber man sich mehr freuen würde: Den Gewinn des DFB-Pokals oder die Qualifikation für die Champions League.
Aber: Warum nicht beides haben? Der Rückstand des Fünften auf Rang drei beträgt jedenfalls nur drei Zähler. Leverkusen auf Rang vier ist nur einen Punkt entfernt – und gegen die Werkself darf man am letzten Spieltag nochmal ran.
Wettfreunde Quotenanalyse
Wenn man die Zahlen liest und zudem noch weiß, dass Freiburg das Hinspiel auswärts mit 6:0 gewonnen hat, dann müsste man die Quoten für Wetten auf einen Heimsieg eigentlich mit Kusshand nehmen.
Allerdings wäre es nicht das erste Mal, das ein Team nach einem Triumph im Pokalwettbewerb wenige Tage später in der Liga wieder enttäuscht.
Die Eintracht aus Frankfurt ist da aktuell ein gutes Beispiel: Nach dem Coup in Barcelona gab es im Anschluss die 0:2-Pleite bei Union Berlin.
Von daher wäre ich mit Siegwetten hier eher vorsichtig und würde mein Glück verstärkt in Torwetten suchen. Die letzten direkten Duelle waren nämlich sehr torreich.
Freiburg – Gladbach: Wer hat die beste Quote?
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Torreich war auch die letzte Partie der Gladbacher, allerdings aus Fohlen-Sicht mit einer falschen Verteilung der Treffer. Am letzten Wochenende verlor man nämlich das Derby gegen Köln zu Hause mit 1:3.
Der Spielverlauf ähnelte dabei dem der Freiburger in Hamburg: Nach 35 Minuten lag die Borussia mit 0:3 hinten und erzielte wenige Zeigerumdrehungen vor dem Ende den Ehrentreffer.
Für Trainer Adi Hütter war das nach zehn Punkten aus den vier Ligaspielen zuvor mal wieder ein herber Rückschlag. Einen echten Zugang zu den Fans scheint er nicht mehr zu bekommen, die im Derby lautstark „Hütter raus“ skandierten.
Die Mehrheit der Fans fordert zur nächsten Saison nicht nur Veränderungen im Kader, sondern auch auf dem Trainerposten. Die Verantwortlichen wollen dagegen an Hütter festhalten – noch.
Nicht wegzudiskutieren ist aber, dass die Borussia eine ihrer schwächsten Spielzeiten absolviert. Vier Runden vor dem Ende rangiert sie mit 37 Punkten nur auf Rang elf.
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Gladbach will die Saison ordentlich beenden
Irgendwo im Niemandsland der Tabelle wird Gladbach diese Saison auch zu Ende bringen. Vor allem die Abwehrleistung war des Öfteren indiskutabel. Mit 55 Gegentoren hat man nach Schlusslicht Fürth und der Hertha die drittmeisten.
Das schon erwähnte 0:6 im Hinspiel gegen Freiburg, das 0:6 in Dortmund oder das 1:3 und 1:4 in den beiden Derbys gegen Köln sind nur einige der nicht wenigen Tiefpunkte des VfL in dieser Saison.
Da gerät die Galavorstellung in der zweiten Runde des DFB-Pokals, als man die Bayern mit 5:0 deklassierte schnell in Vergessenheit.
Für die Borussen um ihren Coach geht es nur noch darum, die Saison ordentlich zu Ende zu bringen. Ein Sieg im Breisgau wäre hierfür ein erster Schritt.
Nach zuletzt zwei 2:0-Auswärtssiegen will man nun den dritten Auswärtsdreier in Folge. Aber: Freiburg ist nicht einer der beiden Aufsteiger Bochum und Fürth, gegen die die Fohlen diese beiden letzten Auswärtserfolge feierten.
Statistik – Wusstet ihr, dass …
… Freiburg in nur einem der letzen 19 Bundesliga-Heimspiele nicht traf?
… Gladbach mit 55 Gegentreffern die drittmeisten aller 18 Teams hat?
… Freiburg von den letzten elf Heimduellen mit Gladbach keines verloren und neun gewann hat?
Beim Sport-Club konnten die Borussen überdies in den letzten 14 Jahren nicht mehr gewinnen. Der letzte Auswärtssieg in Freiburg datiert vom 10. Dezember 2007 – damals noch in Liga Zwei.
Von den folgenden elf Heimpartien gegen die Fohlen hat der SCF ganze neun gewonnen. In 13 der letzten 14 Heimbegegnungen mit dem kommenden Gegner erzielten die Freiburger mindestens ein Tor.
Treffer gab es wie erwähnt in den letzten Duellen meist reichlich. Den 1:0-Erfolg des Sport-Clubs im Juni 2020 ausgenommen, fielen in sechs der letzten sieben Aufeinandertreffen immer mindestens drei Tore.
Wer nur auf Tore gehen will, der sollte bei Bwin vorbeischauen. Der Wettanbieter hat bei den Torwetten für dieses Duell aktuell nicht nur die besten Quoten, er bietet derzeit auch einen Bwin-Gutschein für Wettfreunde.net-Leser an.
Die Ergebnisse der letzten Spiele:
Mein Tipp:
Die Gastgeber haben einen Lauf, das Momentum auf ihrer Seite und Platz vier in Sicht. Ich gehe daher davon aus, dass sie diese Partie zumindest nicht verlieren werden.
Die Fohlen müssen nach der Derbypleite eine Reaktion zeigen und mindestens einen Treffer sollten sie auch auf die Beine stellen.
In 15 der letzten 16 Bundesligaspiele hat die Borussia getroffen, zuletzt siebenmal in Folge.
Daher rate ich im Spiel von Freiburg gegen Gladbach zum Tipp auf die Doppelte Chance 1/X und dass beide Teams treffen.
*Quoten Stand vom 23.04.2022 05⁚44 Uhr Quoten Angaben und Tipp ohne Gewähr. Die Quoten unterliegen laufenden Anpassungen und können sich mittlerweile geändert haben.
Seit Peter laufen kann ist der Fußball ein enger Begleiter. Früher jahrelang selbst aktiv verfolgt er die schönste Nebensache der Welt mittlerweile nur noch am Fernseher und in den übrigen Medien - dafür aber sehr intensiv. Schon seit über 15…