Gleich bei seinem ersten Auftritt von Antwerpen also kann Marterer überzeugen, und das, obwohl er in den letzten Wochen bei den Challengern nie in ein Finale hat vordringen können.
Drei Jahre ist es hier, da duellierte er sich erstmals, und zwar gleich doppelt, mit seinem jetzigen Gegner Hugo Gaston. 6-7, 6-4, 6-4 und 6-1, 6-2, beide Begegnungen gingen am Ende an den Deutschen.
Unsere Wettanbieter sind vielleicht auch deshalb so optimistisch, schicken Marterer mit einer durchschnittlichen 1,70 zu 2,10 ins Rennen. Sein französischer Gegner ist die Nummer 96 der Welt, liegt damit eigentlich etwas vor Marterer.
Der 23-Jährige ist mit 1,73 Metern einer der kleinsten Spieler auf der Tour, Marterer misst hier satte 15 Zentimeter mehr. Sehr interessant ist übrigens auch die Gemeinsamkeit, dass beide mit links aufschlagen.
Alle News – alle Tipps
Gaston durfte sich in Antwerpen die Qualifikation sparen, sein 7-6, 6-4 gegen Arthur Rinderknecht war ein sehr hart erkämpfter Sieg. Noch viel länger aber sollte es dauern, ehe im Achtelfinale gegen Jan-Lennard Struff ein Sieger gefunden war.
5-7, 7-6, (5), 7-6 (11), es war am Ende lediglich das Quäntchen Glück, das über Gewinner und Verlierer entschieden hatte. Struff hatte 16 Chancen zum Breaken, nutzte aber nur vier davon und musste am Ende gratulieren, anstatt ins deutsche Duell zu gehen.
Gaston brillierte in beiden Begegnungen nicht mit seinem Aufschlag, auf Werte über 70 % kommt er meist weder in Sachen erfolgreiche erste Aufschläge noch bei den gewonnenen Punkten im ersten Service.
Auch für den Franzosen gilt: In den letzten Wochen gastierte er lediglich auf der Challenger-Tour, tat dies ohne nennenswerte Ergebnisse. Bei seiner ersten Teilnahme von Antwerpen ist das Viertelfinale nun schon einmal ein gutes Zwischenresultat.