Peter Neururer nach Klopps erster Länderspielpause und Sichtungsphase: „Es gibt eindeutige Gewinner!“

Aktualisiert am 05.10.2026 - 13:38 Uhr

Karl-Heinz

Von Karl-Heinz

Neururer redet Tacheles Bild: Peter Neururer zieht ein Resümee nach vier Nations League Spielen.

 

Peter Neururers Kolumne zum Ende von Klopps Testphase und schwierige anstehende Entscheidungen

 

Nach dem letzten von vier Spielen während der langen Länderspielpause zeigte sich der Bundestrainer Jürgen Klopp durchaus zufrieden.

Auch wenn Platz zwei in der Gruppe in weite Ferne gerückt ist, aber immerhin konnten sich viele Spieler zeigen und beweisen, was vielleicht wichtiger ist als schnelle Ergebnisse.

Es gab „eindeutige Gewinner“, so Peter Neururer, aber ein paar Fragezeichen bleiben. Vor allem, wie sieht die nächste Nominierung aus, wer erlebt jetzt eine böse Überraschung? Keine bösen Überraschungen gibt es jedenfalls in unserem Wettanbieter-Vergleich.

 

Neururer nach Nations League: „Das ist natürlich nicht zufriedenstellend“

 

Liebe Wettfreunde,

die ersten vier Spiele der Nations League sind beendet und jeder andere Trainer, bis auf Jürgen Klopp. hätte möglicherweise richtig Probleme bekommen mit den Ergebnissen, die erzielt wurden. In der Gruppe mit Niederlande, Griechenland, Serbien sollte man davon ausgehen, dass die deutsche Nationalmannschaft mindestens den zweiten Platz belegt. Das wird schwer, das wird sehr schwer.

Selbst zwei Siege, jetzt in den nächsten ausstehenden Spielen, würden nicht ausreichen. Das ist natürlich nicht zufriedenstellend. Aber der Bundestrainer Jürgen Klopp hat ja ganz klar gesagt, dass diese ersten vier Spiele für ihn eine Sichtung sind. Spieler, die wir bisher in der Nationalmannschaft noch nie gesehen haben, viele, viele Debütanten. Alles wurde ausprobiert, sowohl im Training als auch in den Spielen selber.

Die Ergebnisse, wie ich schon sagte, waren nicht gerade gut. Ein einziger Sieg aus den vier Spielen ist einfach zu wenig für eine Nationalmannschaft mit diesem Anspruch. Aber es sollte eine Sichtung sein. Es sind viele gesichtet worden, 44 an der Zahl, plus diejenigen, die in der U21 noch unterwegs waren und dann diejenigen, die gar nicht berücksichtigt wurden, die muss man ja auch berücksichtigen.

 


Peter Neururer redet Tacheles nach den ersten vier Länderspielen unter Neo-Bundestrainer Jürgen Klopp.

 

Neururer benennt offene Fragen: „Was ist mit Kapitän Kimmich, Undav, Musiala?“

 

Deniz Undav zum Beispiel war nicht dabei, Jamal Musiala hat keine Minute gespielt, hat sich beim Warmmachen verletzt. Von daher eine weitere Nummer, die dann irgendwann wieder zum deutschen Team stoßen wird. Davon bin ich fest überzeugt.

Was ist aber mit unserem Kapitän Joshua Kimmich nach dem „nach Hause schicken“, nennen wir es mal so, nach der ersten Runde der Kadernominierung? Kimmich wollte dabeibleiben, was ich absolut verstehen kann – als Kapitän muss man dabei sein, sollte man dabei sein! Aber Jürgen Klopp wollte auch mal die Mannschaft oder den Kader testen, wenn der Kapitän nicht dabei ist.

Darüber sind dann Diskussionen entstanden. Die sind mit Sicherheit nicht nützlich. Ob sie schädlich sind, das ist eine andere Geschichte, das sehen wir in den nächsten Spielen.

 

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Peter Neururer: „Scherhant in Verbindung mit Treu, die muss man wirklich erwähnen“

 

Die Sichtung ist abgeschlossen und es gibt eindeutige Gewinner und zwar die beiden Jungs, die vom FC Bayern München kamen. Aleksandar Pavlovic und Tom Bischof mit überragenden Spielen, gute Leistung abgeliefert, zweifelsfrei die Konstellation stimmt. Das war aber nicht unbedingt eine große Überraschung.

Überraschender war höchstens Derry Scherhant, der Linksaußen vom SC Freiburg, in Verbindung mit Freiburg-Verteidiger Philipp Treu. Die muss man wirklich erwähnen, die haben gute Leistungen gebracht. Die haben sich mit Sicherheit in das Blickfeld des Bundestrainers gespielt.

Alle anderen Spieler, die natürlich wenig oder gar keine Einsatzzeit bekommen haben, das waren nur zwei Torhüter, die nicht zum Einsatz gekommen sind, die müssen normalerweise auch davon ausgehen, dass sie nicht im Kader für die letzten beiden Nations-League-Spiele dabei sein werden.

 

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Peter Neururer: „Klopp ist natürlich immer für Überraschungen gut“

 

Ich bin mal gespannt, Jürgen Klopp ist natürlich immer für Überraschungen gut. Aber jetzt eine Zahl von ungefähr 20 Spielern Minimum auszuladen, wobei ich genau weiß, dass Musiala, wenn er wieder gesund ist, auf jeden Fall dabei sein wird? Da stelle ich mir die Frage: Was ist mit Undav, was ist mit Maximilian Beier, der auch nicht dabei war?

Alles relativ gute Spieler, die man benötigen kann. Vielleicht werden sie auch noch mit einbezogen, aber es wird mit Sicherheit ein paar böse Überraschungen geben. Böse für diejenigen, die mit großer Hoffnung zur Nationalmannschaft gestoßen sind, aber dann eben enttäuscht werden müssen, weil sie nicht dabei sind.

Obwohl Jürgen Klopp ja immer wieder sagt, dass die Türen für alle die, die sein Spiel mitspielen wollen – egal was passiert – immer offen bleiben. Das ist eine Aussage, an der kann man ihn festmachen oder eben auch nicht.

Alles Gute, bleibt sportlich. Euer Peter Neururer.

 

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Karl-Heinz schloss 2015 sein Studium der Informations-, Medien- und Kommunikationswissenschaften ab und arbeitet seitdem als freiberuflicher Journalist mit Schwerpunkt Sport. Seine umfassenden Kenntnisse über Wettanbieter und -angebote machen ihn zu einem festen Bestandteil der Wettfreunde-Redaktion, wo er sich auf das…